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Interview

Lettlands Nationalspieler Toms Andersons: «Die Jahre beim HC Thurgau waren wichtig für mich»

Das Eishockey-Nationalteam Lettlands hat mit Teodors Blugers (Pittsburgh Penguins) und Rudolfs Balcers (Ottawa Senators) ebenfalls NHL-Profis im Kader. Da erstaunt es, dass sich auch der NLB-Stürmer Toms Andersons vom SC Langenthal noch gute Chancen ausrechnen kann, an der WM 2019 dabei zu sein. Ob der langjährige Spieler des HC Thurgau den Sprung ans Turnier in der Slowakei schafft, entscheidet sich nach dem letzten WM-Testspiel vom Samstag um 18.30 Uhr in Weinfelden gegen die Schweiz.
Matthias Hafen
Toms Andersons (links) kämpft im ersten WM-Testspiel gegen die Schweiz gegen Lukas Frick. (Walter Bieri/KEY, Herisau, 3. Mai 2019)

Toms Andersons (links) kämpft im ersten WM-Testspiel gegen die Schweiz gegen Lukas Frick. (Walter Bieri/KEY, Herisau, 3. Mai 2019)

Toms Andersons, Sie stehen kurz davor, Ihre erste WM zu bestreiten. Wie fühlt sich das an?

Es freut mich sehr, dass ich so kurz vor dem Turnier noch immer zum Kader gehöre. In vier der letzten fünf Jahre wurde ich auch immer mal wieder fürs lettische Nationalteam aufgeboten. Aber so nahe an der WM wie jetzt war ich noch nie.

Fühlen Sie sich als Spieler aus der Swiss League nicht als Exot auf internationalem Eis?

Überhaupt nicht. Natürlich hat Lettland nicht so viele Topspieler wie die Schweiz. Das kommt mir natürlich entgegen. Aber die zweite Schweizer Liga wird von Jahr zu Jahr besser. Wer dort spielt, braucht sich nicht zu verstecken.

In dieser Saison wurden Sie mit Langenthal NLB-Meister und verdienten sich so für 2019/20 einen NLA-Vertrag bei Langnau. Wie wichtig waren in Ihrer Entwicklung die Jahre zuvor beim HCT?

Die fünf Jahre im Thurgau waren sehr wichtig für mich. Ich bekam viel ­ Eiszeit und konnte Verantwortung übernehmen. Ich bin dem HC Thurgau und seinem Umfeld enorm dankbar dafür. Aber irgendwann musste ich den nächsten Schritt tun.

Mit welchen Gefühlen kehren Sie am Samstag nach Weinfelden zurück?

Ich freue mich enorm auf dieses Spiel. Ich habe im Vorfeld bereits Kontakt mit Alain Bahar und Janick Schwendener aufgenommen, um sie dort kurz zu treffen. Auch, dass ich in der Güttingersreuti wohl gegen meinen ehemaligen HCT-Kumpel Andrea Glauser antreten kann, ist speziell. Wir werden ja nächste Saison wieder Teamkollegen in Langnau.

Wie stark schätzen Sie das aktuelle lettische Nationalteam ein?

Wir sind etwa so stark wie im vergangenen Jahr. Wir haben ein paar wenige Leader in unseren Reihen, doch grundsätzlich fehlt es uns an Spielern aus internationalen Topligen. Unsere Stärke ist das Kollektiv – und dass wir immer alle Vollgas geben.

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