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Die Holzfrau ist in den Thurgau zurückgekehrt

Mit einer Feierstunde ist die hölzerne Skulptur von Hildegard Kissling im Verwaltungsgebäude in Frauenfeld empfangen worden.
Thomas Güntert
Sie haben der hölzernen Hildegard in Frauenfeld einen Empfang bereitet: Mario Läubli, Carmen Haag, Toni Horat, Hildegard Kissling, Erol Doguoglu und Paul Koch. (Bild: Thomas Güntert)

Sie haben der hölzernen Hildegard in Frauenfeld einen Empfang bereitet: Mario Läubli, Carmen Haag, Toni Horat, Hildegard Kissling, Erol Doguoglu und Paul Koch. (Bild: Thomas Güntert)

Das Bundesamt für Umwelt und die Wald- und Holzbranche haben vor zwei Jahren die Kampagne Woodvetia lanciert, um die Diskussionen um das Schweizer Holz in Gang zu bringen. Der Künstler Inigo Gheyselinck schuf dafür aus verschiedenen Schweizer Holzarten 20 lebensgrosse Holzskulpturen von Persönlichkeiten wie Johanna Spyri, Gottlieb Duttweiler oder auch Simon Ammann.

Die 69-jährige Hildegard Kissling aus Aadorf, ehemalige Telefonistin der PTT, wurde bei einen Publikumswettbewerb als «Frau aus dem Volk» ausgewählt. Aus einer 90 Jahre alten Berner Bergulme wurde dann ihr Ebenbild geschnitzt.

Die Skulptur tingelte knapp zwei Jahre durch die Schweiz, stand auf dem Waisenhausplatz in Bern, bei der Triennale in Bad Ragaz und im Bundeshaus. Am Donnerstag ist die hölzerne Hildegard Kissling in ihren Heimatkanton zurückgekehrt.

30 Holzfachleute im Glaspalast

Der Förster Paul Koch konnte als Präsident von Lignum Ost im Glaspalast der kantonalen Verwaltung in Frauenfeld rund 30 Holzfachleute zu einer kleinen Feierstunde begrüssen. Dabei zeigten der Thurgauer Kantonsbaumeister Erol Doguoglu und sein Schaffhauser Amtskollege Mario Läubli verschiedene Beispiele auf, wo eigenes Holz bei kommunalen Bauten in den Einsatz kommt.

Doguoglu bemerkte, dass sich Holz besonders bei Bauten mit grossen Spannweiten eignet und auch Käferholz durchaus die statischen Anforderungen erfüllt. «Wir müssen nicht mehr um den Baustoff Holz kämpfen, nur noch das Schweizer Holz platzieren», sagte Toni Horat, der als OK-Präsident auch als Mister Woodvetia bezeichnet wird. Die Regierungsrätin Carmen Haag dankte als Chefin von Wald und Bau den Beteiligten für das Engagement für das Schweizer Holz und überreichte Hildegard Kissling ein Sackmesser.

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