Die Gesundheitskosten liegen der CVP Frauenfeld auf dem Magen

Die CVP-Stadtpartei lädt kommenden Samstag, 12. Januar,  zu einer Infoveranstaltung zum Thema der steigenden Gesundheitskosten mit Nationalrat Christian Lohr und Stadträtin Elsbeth Aepli.

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Die Kosten im Gesundheitswesens sind ein politischer Dauerbrenner. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Die Kosten im Gesundheitswesens sind ein politischer Dauerbrenner. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

(red) Die Krankenkassenprämien steigen jedes Jahr und sind eine starke Belastung für private Haushalte. Seit Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) im Jahr 1996 sind die Krankenkassenprämien um das Zweieinhalbfache gestiegen, bei praktisch gleich bleibenden Löhnen. Eine vierköpfige Familie in Frauenfeld muss mittlerweile rund 12000 Franken pro Jahr für Krankenkassenprämien ausgeben.

«Die Akteure im Gesundheitswesen haben versagt», ist in der Medienmitteilung der CVP Frauenfeld zu lesen. Gemäss Experten könnten 20 Prozent der Gesundheitskosten ohne Qualitätsverlust eingespart werden. «Längst bekannte und gute Sparvorschläge müssen endlich umgesetzt werden», schreibt die CVP. Mit der Kostenbremse-Initiative werde das Parlament zum Handeln gezwungen.

CVP-Stadträtin Elsbeth Aepli spricht über die Situation der Prämienverbilligung und Gesundheitskosten in Frauenfeld. CVP-Nationalrat Christian Lohr (Kreuzlingen) referiert über die Kostenbremse-Initiative. Zum Abschluss wird um 11.30 Uhr ein Apéro offeriert.

Anmeldungen an Präsident Beda Stähelin (beda.staehelin@gmx.ch), eine spontane Teilnahme ist aber auch möglich. Der Anlass im Haus Ergaten auf dem Areal des Alterszentrums Park beginnt am Samstag, 12. Januar, um 10 Uhr.