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Frauenfelder Stadtratswahlen: Die FDP bringt Hugentobler ins Spiel

Hier kommt die fünfte Kandidatur für die drei frei werdenden Stadtratssitze: Feuerwehrkommandant und Amtsleiter Fabrizio Hugentobler. Die Freisinnigen wollen damit eine bürgerliche Stadtregierung ermöglichen.
Mathias Frei
FDP-Stadtratskandidat Fabrizio Hugentobler. (Bild: PD)

FDP-Stadtratskandidat Fabrizio Hugentobler. (Bild: PD)

Ein zweiter Wahlgang wird immer wahrscheinlicher. Bislang stehen schon vier Kandidaturen fest für die Stadtrats-Gesamterneuerungswahlen kommenden Februar. Nun folgt mit Fabrizio Hugentobler Kandidat Nummer fünf. Die FDP macht damit ihre Ankündigung einer bürgerlichen Kandidatur wahr – nebst Anders Stokholm, dessen Wiederwahl als Stadtpräsident unbestritten ist. Hugentobler ist ein bekanntes Gesicht in Frauenfeld und politisch noch nicht verbrannt. Seit zwölf Jahren leitet er bei der Stadt das Amt für Freizeitanlagen und Sport, im fünften Jahr amtet der 48-Jährige als Frauenfelder Feuerwehrkommandant. Er gilt als vernetzt in der Vereinslandschaft, nicht zuletzt im Sport, und arbeitete auch im Vorstand von «Kultur im Eisenwerk» mit. Politisch trat er bislang einmal auf der FDP-Kantonsratsliste in Erscheinung. Zudem gehörte er in der Vergangenheit dem Vorstand der FDP-Stadtpartei an.

Die Freisinnigen machen mit dieser Kandidatur den Schritt aus der Komfortzone. «Wir sind der Meinung, dass die Stimmbürger eine Auswahl haben sollten, um ein mehrheitlich bürgerliches Stadtratsgremium wählen zu können», sagt Parteipräsident Roman Pulfer.

«Mit Hugentobler wollen wir nicht konkret eine Partei oder Kandidatur angreifen.»

Man sei aber der Überzeugung, dass eine bürgerliche Politik Frauenfeld vorwärts bringe. Hugentoblers Kandidatur ist derzeit aber erst eine FDP-Kandidatur. Von anderen bürgerlichen Parteien, zu denen Pulfer auch die CVP und EVP zählt, hat er noch keine konkreten Signale erhalten. Weil es eine Personenwahl sei, warte man mit offiziellen Unterstützungsbekundungen noch zu, bis die portierte Person bekannt ist, lautet gemäss Pulfer der Grundtenor.

«Lebens- und berufliche Erfahrung vorhanden»

Eine von alt Regierungsrat Kaspar Schläpfer geleitete Findungskommission kam auf Hugentobler zu. Für diesen wäre zwar ein beruflicher Wechsel nicht nötig. «Ich habe einen guten, interessanten Job. Aber der Moment ist da, um die Chance zu nutzen», sagt Hugentobler. Als Amtsleiter kenne er die politischen Prozesse bereits. Im Stadtrat könne er mit der Verwaltung zusammen mitgestalten und in Zukunft etwas bewegen. Mittlerweile habe er die nötige Lebens- und berufliche Erfahrung – der gelernte Hochbauzeichner arbeitete in der PR-/Kommunikationsbranche, war später in diesem Bereich selbstständig tätig und ist jetzt in der öffentlichen Verwaltung. Wenn die Frage kommt, ob die FDP Anspruch auf zwei Sitze im Stadtrat hat, sagt der gebürtige Frauenfelder:

«Für den Stadtrat und das Stadtpräsidium gibt es zwei Wahlzettel und nun auch zwei Köpfe.»

Er sei genug verbindend, dass er von links bis rechts Stimmen holen könne. Schlagworte seien ihm zuwider. Die heutige politische Stossrichtung würde er fortführen, «abgesehen von kleinen Nuancen». Letztlich gehe es immer um die Finanzierbarkeit, sagt Hugentobler. Seine Nomination durch die FDP-Mitglieder am 31. Oktober dürfte nurmehr Formsache sein.

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