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Die Gachnanger Bombe platzt nächste Woche

Wer die Nachfolge von Präsident Matthias Müller antreten will, war an der Rechnungsgemeindeversammlung nicht zu erfahren - zum Verdruss eines der wenigen anwesenden Stimmbürger.
Stefan Hilzinger
Das Einhorn des Gachanger Wappens. (Bild: Nana do Carmo)

Das Einhorn des Gachanger Wappens. (Bild: Nana do Carmo)

Die Findungskommission hat Kandidaten gefunden. Wen, das sagte deren Sprecherin, Gemeinderätin Andrea Waltenspül, am Donnerstagabend nicht. «Sie erfahren es aus der ‹Tegelbach-Zityg› und aus der Tagespresse», sagt sie. Das sei mit den Beteiligten so besprochen. Es geht um die Nachfolge von Gemeindepräsident Matthias Müller, der nach 20 Jahren auf Ende der Legislatur nicht mehr antritt. «Ich weiss auch nicht mehr», sagte Müller, nachdem ein Stimmbürger seine Enttäuschung darüber geäussert hatte, die Neuigkeiten hier an der Gemeindeversammlung wider Erwarten nicht zu erfahren. «Die Bombe platzt nächste Woche», sagte Müller sibyllinisch.

Die Gemeinderäte Karl Ringenbach und Fritz Stettler, Gemeindeschreiberin Manuel Haas, Gemeindepräsident Matthias Müller und die Gemeinderäte Andrea Waltenspül, Matthias Keller und Denis Bach an der Rechnungsversammlung in der Mehrzweckhalle. (Bild: Stefan Hilzinger)

Die Gemeinderäte Karl Ringenbach und Fritz Stettler, Gemeindeschreiberin Manuel Haas, Gemeindepräsident Matthias Müller und die Gemeinderäte Andrea Waltenspül, Matthias Keller und Denis Bach an der Rechnungsversammlung in der Mehrzweckhalle. (Bild: Stefan Hilzinger)

2,2 Prozent Stimmbeteiligung

65 Frauen und Männer, das sind gerade einmal 2,2 Prozent aller 2923 Stimmberechtiger der Gemeinde, waren in die Mehrzweckhalle nach Gachnang gekommen, um unter anderem über die Jahresrechnung 2017 zu befinden. Ausführlich erörterte Finanzverwalter Christian de Miguel den ersten Abschluss nach dem neuen Rechnungsmodell HRM2. Die Gemeinde schliesst bei einem Gesamtaufwand von 12,22 Millionen Franken mit einem Überschuss von gut 275000 Franken ab. Das ist rund 575000 Franken besser als im Budget. Einer der Gründe dafür sind deutliche tiefere Netto-Aufwände im Sozialbereich. Der Gewinn wird dem Eigenkapital zugeschlagen, das mittlerweile zehn Millionen Franken beträgt, und drei Millionen über dem Betrag liegt, den der Gemeinderat als Zielgrösse hat.

Grünes Licht für Solarstromanlage

Letztlich unbestritten war der Kredit über knapp 600 000 Franken für Photovoltaikzellen im Dach der geplanten Doppelturnhalle in Islikon. Aus Sicherheitsgründen müsse auf dem Dach eine Reling verlegt werden, daher werde die Anlage kleiner als die in der Botschaft angegebenen 1355 Quadratmeter. Ein solche Anlage müsste doch für 450 000 Franken zu haben sein, meinte ein Stimmbürger. Gemeinderat Karl Ringenbach entgegnete, man verlasse sich hier auf Zahlen des gleichen Büros, dass schon die Anlagen auf Schulhaus und Mehrzweckhalle Gachnang realisiert habe. «Die Sache wird ziemlich sicher günstiger, aber wir wollen auf der sicheren Seite sein», beruhigte Ringenbach.

Hinweis: Am 25. August findet die Feier «20 Jahre Politische Gemeinde» statt. Die Bevölkerung ist zu einem Brunch angeladen. Die Anmeldefrist endet am 6. Juli. Infos unter www.gachnang.ch.

Baubewilligung für «Perron 1» ist verfallen

Ein Stimmbürger wollte an der Gemeindeversammlung in Gachnang wissen, wie es denn um das Bauprojekt «Perron 1» auf dem Areal der einstigen Ami-Teigwarenfabrik in Islikon steht. Im Hinblick auf die anstehende Neugestaltung der Ortsdurchfahrt wäre es doch wünschenswert, wenn Islikon auch von Frauenfeld her ein Falle machen würde, sagte der Stimmbürger. «Die Baubewilligung ist verfallen», antwortete Gemeindepräsident Matthias Müller. Die Bauherren müssen ein neues Baugesuch einreichen. Seit April gilt in der Gemeinde zudem das neue Baureglement. Er wisse nicht, warum das Projekt nicht umgesetzt worden sei. «Die Räumlichkeiten sind offenbar zu gut vermietet», mutmasste Müller. Besitzerin der Liegenschaft ist die Aquintus AG in Gossau SG. (hil)

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