Die Badi am Hüttwilersee bleibt geschlossen, zudem droht bei weiterem Vandalismus eine Videoüberwachung des Areals

Die Freibadsason steht an. Coronabedingt untersagt die Gemeinde Hüttwilen aber das Betreten des Badiareals am Hüttwilersee.

Merken
Drucken
Teilen
Das leere Seebad am Hüttwilersee.

Das leere Seebad am Hüttwilersee.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) In Absprache mit der Kantonspolizei Thurgau hat der Gemeinderat von Hüttwilen beschlossen, dass das Freibadareal am Hüttwilersee bis auf weiteres geschlossen bleibt.

«Es ist ab sofort verboten, das Badiareal zu betreten.»

Die Kantonspolizei führe Kontrollen durch, und fehlbare Personen würden gebüsst. Diese Anordnung bleibe so lange bestehen, bis vom Bundesrat neue Weisungen betreffend Badestellen publiziert werden. Der Gemeinderat ermahnt Einwohnerinnen und Einwohner, sich an das Verbot zu halten.

Regelmässig mutwillige Zerstörung und Littering

Evelyne Hagen, Gemeinderätin Hüttwilen.

Evelyne Hagen, Gemeinderätin Hüttwilen.

(Bild: PD)

Zudem berichtet die zuständige Gemeinderätin Evelyne Hagen in den aktuellen «Seebachtaler-News» von mutwilliger Zerstörung und Littering in der Badi. Im vergangenen Winter sei der Fensterladen der Kioskfront beschädigt worden. Pizzakartons, Windeln und sonstiger Abfall seien bei den Feuerstellen abgelagert worden. Mit Velos und Töffli sei der Rasen der Liegewiese zerstört worden. Vergangenes Jahr fand ein versuchter Einbruch beim Kiosk statt. Und es wurden beim Kiosk Glasflaschen zerschlagen. Der Gemeinderat prüfe deshalb, bei weiteren Vorfällen in der nicht bewirtschafteten Zeit eine Überwachungskamera auf dem Badiareal am Hüttwilersee zu installieren.