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Die Armee baut den Waffenplatz Frauenfeld massiv aus: Im Sommer geht es los

Auf dem Gelände der Kaserne Auenfeld stehen eine Gesamtsanierung und Neubauten an. Für die erste Etappe bis ins Jahr 2022 sind 121 Millionen Franken vorgesehen. Es entsteht nach Thun der zweitgrösste Waffenplatz der Schweiz.
Christine Luley
Modell des ausgebauten Waffenplatzes des Siegerprojektes aus dem Architekturwettberb von 2014. (Bild: Donato Caspari)

Modell des ausgebauten Waffenplatzes des Siegerprojektes aus dem Architekturwettberb von 2014. (Bild: Donato Caspari)

Im August werden die Bagger auffahren. Generalstabs-Oberst Felix Keller informierte über das Bauvorhaben, die Neuaufstellung der Armee und die Umsetzung der neuen Strukturen am Standort Frauenfeld. Die CVP Frauenfeld hatte zu einer Besichtigung des Waffenplatzes eingeladen. Waffenplatzkommandant Keller erklärte, welche Auswirkungen die vier Kernpunkte haben: Erhöhung der Bereitschaft, Verbesserung der Kaderausbildung, Vollausrüstung der Einsatzverbände und Regionalisierung. «Das benötigt mehr Platz für die Ausbildung, und dafür muss gebaut werden. Wir sind hier in Frauenfeld ein Waffenplatz des Kommandos Ausbildung», erklärte er weiter. Man sei unterwegs zu einem Ausbildungszentrum der Führungsunterstützungsgruppen.

Innert zehn Tagen 35'000 Soldaten mobilisieren

Waffenplatzkommandant Felix Keller.

Waffenplatzkommandant Felix Keller.

Frauenfeld gewinnt als Mobilmachungsplatz neben Waffenplätzen wie Kloten-Bülach und St. Gallen-Herisau an Bedeutung. So können im Bedarfsfall innert 10 Tagen bis zu 35'000 Armeeangehörige mobilisiert werden. Im kommenden August wird in Frauenfeld dies im Rahmen einer Übung trainiert. Unterkünfte für 1700 Soldaten Die Kaserne wird in mehreren Schritten ausgebaut und nach Thun der zweitgrösste Waffenplatz sein. In der ersten Etappe wird das Kommandogebäude um zwei Stockwerke erhöht, eine Ausbildungshalle und ein medizinisches Zentrum der Region (MZR) gebaut. Weil es an den Standorten in der Umgebung keine Krankenstationen mehr geben wird. Ein zusätzliches Unterkunftsgebäude mit 600 Schlafplätzen bietet Ersatz für die Stadtkaserne. 2030, nach Ende der Bauphase, soll die Kaserne Auenfeld Raum für 1700 Militärangehörige bieten.

Dienstleistungszentrum für die Truppen

Der Waffenplatz wird dann der zweitgrösste nach Thun sein. Das bisherige Verpflegungsgebäude ist bereits leergeräumt und wird abgerissen. Gekocht und gegessen wird die nächsten drei Jahre in einem Provisorium, in der Panzerhalle. Das neue Verpflegungszentrum hat eine Kapazität von 1700 Mahlzeiten. Es geht auch um Wirtschaftlichkeit Keller hat den Auftrag von Bern, die Kaserne betriebswirtschaftlich zu führen. Das bedeutet, sie muss gut ausgelastet sein.

In einem Flyer bietet der «Lehrverband Führungsunterstützung seine Dienstleistungen für Truppen in Frauenfeld an: Das reicht von Unterkünften und Verpflegungseinrichtungen, über Räume für die Ausbildung und Sport bis zum Schiess- und Übungsgelände auf der Grossen Allmend für Truppengattungen aller Art. Felix Keller bezeichnete den Ausbau «als Chance für uns und die Region». Die Bauarbeiten mit dem laufenden Betrieb zu koordinieren sei seine Hauptherausforderung.

CVP-Regierungsrätin Carmen Haag sprach anlässlich der Führung von einer super Sache, und fügte hinzu: «Die Thurgauer Regierung hat extrem Freude daran».

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