Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Auf der Wasserrutsche am Open Air Frauenfeld: «Du musst dich gut festhalten und den Körper anspannen»

Wir haben die schnellste windgetriebene Wasserrutsche der Welt am Open Air Frauenfeld getestet. Die Angst war gross, aber unbegründet. Es hat sogar Spass gemacht.
Rahel Haag
Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
74 Bilder

Cardi B lässt die Massen am Open Air Frauenfeld am ersten Tag so richtig toben

«Liebst du mich?», frage ich. «Ja», sagt mein Freund automatisch. «Nur, falls ich mir morgen das Genick breche», sage ich. Da nimmt er mich in die Arme.

«Und falls ich zum Pflegefall werde, verlässt du mich nicht, gell?»

Mein Gesicht ist an seine Brust geschmiegt. «Nein», sagt er, «dann verklagen wir die.» Es ist offensichtlich: Die bevorstehende Rutschpartie tags drauf macht mir Angst. Sehr sogar.

Das Ungetüm trägt den vielsagenden Namen «Thunderstorm», Gewitter also. Sie wird als «schnellste windgetriebene Wasserrutsche der Welt» angepriesen. Und so funktioniert’s: Man setzt sich in einer 28 Meter langen, abgedunkelten Röhre auf einen Gummiring.

Bis zu hundert Kilometer pro Stunde

Angetrieben wird die Rutsche von einer Turbine mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu hundert Kilometern pro Stunde. Faktisch wird man also aus der Röhre über eine Schanze hinausgeblasen. Nach einem Flug von zehn bis fünfzehn Metern landet man auf einem Luftkissen. Prost Mahlzeit.

Auf dem Open-Air-Gelände angekommen, steigt die Anspannung. Der Weg zur Rutsche zieht sich hin. Die Gedanken verselbstständigen sich. In meiner Vorstellung schiesse ich über das briefmarkengrosse Luftkissen hinaus und lande irgendwo im Gestrüpp – die Extremitäten in alle Himmelsrichtungen verdreht. Die Menschen eilen schreiend herbei. Immer mehr entsetzte Gesichter tauchen in meinem Blickfeld auf, irgendjemand ruft über ein Walkie-Talkie den Rettungsdienst.

Augen zu und durch: Das Rutschen macht mehr Spass, als erwartet. (Bild: Reto Martin)

Augen zu und durch: Das Rutschen macht mehr Spass, als erwartet. (Bild: Reto Martin)

Dann sind wir da, stehen vor einer verhangenen, mannshohen Absperrung. Mein Herz rast. Als ich Sekunden später leibhaftig vor dem «Gewitter» stehe, bin ich überrascht. «Sieht gar nicht so bedrohlich aus», denke ich mir. Auch das Luftkissen weist eine adäquate Grösse auf. Der Puls verlangsamt sich ein wenig.

Den Haftungsausschluss unterschreiben

Ich werde zu einem Anmeldetresen geführt. Zuerst muss ich mich auf eine Waage stellen. Die zeigt 50 Kilogramm an. Das bedeutet, dass ich in die leichteste Kategorie eingeteilt werde, und die Turbine auf der niedrigsten Stufe laufen wird. Dann soll ich einen Haftungsausschluss unterschreiben. Ich lese, was auf dem Papier steht. Unter anderem wird keine Haftung für «leichte und mittelschwere» Verletzungen übernommen. Das Bild meiner unnatürlich verdrehten Extremitäten kommt zurück, der Puls steigt wieder.

Ich bekomme eine kleine Dose Fanta in die Hand gedrückt und werde zum Umziehen geschickt. Dort nehmen mich Sabrina und Nora in ihren gelben Röcken in Empfang. «Seid ihr gerutscht?», will ich sofort wissen. Ja, sagen sie, und dass es mega lässig sei.

«Du musst dich einfach gut festhalten und den Körper anspannen»

sagt Sabrina. Die beiden haben es also unbeschadet überstanden. Das beruhigt mich. Zumindest ein bisschen.

Kurz vor dem Rutschen steigt die Nervosität

Dann ist es so weit. Bei der Rutsche begrüsst mich ein junger Mann. Er schüttelt mir die Hand, sagt seinen Namen. Den vergesse ich aber auf der Stelle wieder – ich bin zu nervös. Er öffnet die Klappe der Röhre und instruiert mich. Auch er sagt mir, dass ich mich gut festhalten und den Körper anspannen soll.

In der Röhre liegt bereits der Gummiring mit einem Brett als Rückenlehne.

«Wenn die Turbine läuft, musst du mit dem Rücken ein wenig dagegen halten.»

Er schliesst die Klappe und wartet auf mein Zeichen. Ich hebe kurz den Daumen, dann kralle ich mich am Gummiring fest.

Hinter mir springt die Turbine an. Es dröhnt. Dann schiebt mich der Luftstrom nach vorn. Kurz fühlt es sich an, als würde ich vornüberkippen. Ich halte dagegen und sause durch die Röhre. Dann kommt der Absprung. Im Flug kneife ich die Augen zu. Ich lande auf dem Luftkissen, das Wasser spritzt. Es ist vorbei. Und es hat Spass gemacht. So grossen, dass ich noch zwei weitere Male rutsche.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.