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Die alte Turnhalle genügt nicht mehr, Wilener Schulbürger bewilligen neue

Die Primarschulgemeindeversammlung Wilen bewilligte am Montagabend
eine neue Turnhalle sowie die Sanierung der Heizung.
Gianni Amstutz
Visualisierung der neuen Wilener Turnhalle. (Bild: ZVG)

Visualisierung der neuen Wilener Turnhalle. (Bild: ZVG)

Es ging um viel Geld an der Versammlung der Primarschulgemeinde Wilen. Über zwei Anträge mit einem Investitionsvolumen von über fünf Millionen Franken sollten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an diesem Abend befinden.

Da die Schulbehörde aber bei beiden Projekten – sowohl dem Neubau der Turnhalle als auch der Sanierung der Heizung – die Notwendigkeit aufzeigen konnte, wurden die zwei Anträge beinahe diskussionslos genehmigt.

Barbara JaegerPräsidentin Primarschulgemeinde Wilen

Barbara Jaeger
Präsidentin Primarschulgemeinde Wilen

Der Neubau der Turnhalle alleine wird die Schulgemeinde 4,9 Millionen Franken kosten. Dass er an der Versammlung trotzdem unbestritten war, liegt einerseits daran, dass die bisherige Halle schlicht nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Mit einer Grösse von 10 auf 18 Metern liegt sie unter den kantonalen Vorgaben. Ausserdem sei sie in die Jahre gekommen, sagt Schulpräsidentin Barbara Jaeger. Der Neubau würde mit einer Grösse von 16 auf 28 Meter sowohl bessere Bedingungen für den Schulsport bieten als auch die Möglichkeit für Vereine, die Halle zu nutzen. Baustart soll – vorbehältlich Einsprachen bei der öffentlichen Auflage – bereits im August 2019 sein. Läuft alles ohne grosse Verzögerungen, könnte der Neubau dann bereits im Sommer oder Herbst 2020 bezogen werden.

Danach soll die bisherige Turnhalle als Aula genutzt werden. Zudem fänden umfangreiche Analysen statt, wie die Räume auch anderweitig genutzt werden könnten, sagt Barbara Jaeger. Abgeklärt werde beispielsweise der Bedarf einer Tagesstruktur oder zusätzlicher Schulräume in Wilen, einer Verlagerung der Bibliothek.

Die Sanierung der Heizung lässt sich die Schulgemeinde 250000 Franken kosten. Hier war die Zustimmung einstimmig. «Allen war klar, dass die bestehende Heizung am Anschlag ist und ersetzt werden muss», sagt Barbara Jaeger. Die Schulgemeinde hat sich für eine vergleichsweise günstige Sanierung entschieden. Dies, um die Möglichkeit eines späteren Anschlusses an die Fernwärmeversorgung offen zu halten. Die Sanierung soll während der Sommerferien starten, um die Arbeiten bis zur nächsten Heizperiode abgeschlossen zu haben.
Auch der Rechnungsabschluss 2018 sowie das Budget 2019 gaben an der Versammlung keinen Anlass für Diskussionen. Im Jahr 2018 verzeichnet die Schulgemeinde einen Gewinn von 270000 Franken, anstelle eines budgetierten Verlustes von 40000 Franken. Dies sei auf einen geringeren Aufwand bei den Personalkosten sowie höhere Steuereinnahmen zurückzuführen.

Für das laufende Jahr rechnet die Schulbehörde mit einem Defizit von 286500 Franken. Mehrausgaben beim Personal sowie für die Anschaffung neuer Lehrmittel und Geräte im Informatikbereich führen zum Minus. Trotzdem und trotz der hohen bewilligten und noch anstehenden Investitionen sei es das Ziel, den Steuerfuss stabil bei 60 Prozent zu halten, sagt Jaeger. «Unser Eigenkapital ist doch relativ hoch, sodass dies möglich sein sollte.»

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