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«Die Abfallmenge geht nicht zurück»

Der Verband KVA Thurgau rechnet im nächsten Jahr mit 140000 Tonnen Abfall. Die Einnahmen aus der Energieproduktion steigen.
Kurt Peter
Peter Steiner (links) und Reto Stäheli ehrten Käthi Stäheli, die im kommenden Jahr in Pension geht. (Bild: Kurt Peter)

Peter Steiner (links) und Reto Stäheli ehrten Käthi Stäheli, die im kommenden Jahr in Pension geht. (Bild: Kurt Peter)

«Unser Budget geht von einer leicht höheren Menge Kehricht aus», erklärte Verwaltungsratspräsident Reto Stäheli am Mittwochabend anlässlich der Delegiertenversammlung der KVA Thurgau im Weinfelder Gasthaus Trauben. Da sich die Energiepreise am Markt erholt hätten, könne auch mit leicht steigenden Erlösen aus der Energieerzeugung gerechnet werden, meinte er weiter.

Der Ertrag aus dem Stromverkauf wird auf 1,7 Millionen Franken geschätzt, der Erlös aus Dampf- und Fernwärmeverkauf auf 6,82 Millionen Franken. Daher rechne das Budget 2019 des Gesamtverbandes mit einem Ertragsüberschuss von 540000 Franken.

In der Deponie Kehlhof seien die Lohnkosten gestiegen, weil über ein Jahr eine Doppelbesetzung aufgrund der Nachfolgeregelung notwendig gewesen sei. Diese Kosten seien im Budget 2019 wieder um 90000 Franken auf 100000 Franken gesunken.

Die Kompostieraufbereitungsanlage in Hefenhofen rechne mit einem Gewinn von 88000 Franken. Der Ertragsüberschuss aus der Verbrennung, Logistik und Recycling werde mit 614400 Franken veranschlagt. «Wir haben grundsätzlich ein stabiles Geschäft, die Menge an Abfall geht nicht zurück», sagte der Verwaltungsratspräsident.

Rückbau der Anlage in Müllheim

«Es gilt, in die Zukunft zu investieren», sagte Reto Stäheli weiter. Im Frühling 2019 werde der Verband die strategischen Ziele überprüfen und anpassen. Das Potenzial im Bereich Fernwärme sei vorhanden. «Wir werden abklären, wie wir dieses umsetzen können.» Die Besichtigung eines Batteriespeichers mit 400 Kilowattstunden Kapazität habe dazu beigetragen, auch dieses Thema zu diskutieren und die Augen offen zu halten. Im Bereich der Sammellogistik werde geprüft, welche weiteren Dienstleistungen angeboten werden könnten.

Die Investitionen des Verbandes betragen im nächsten Jahr 6,55 Millionen Franken. Die ehemalige Kehrichtverbrennungsanlage Müllheim wird zurückgebaut. Für den Abbruch, die Analytik und die Entsorgung sind zwei Millionen Franken vorgesehen. «Wir wollen das Land baureif machen, es gibt Projekte, über die aber noch nicht entschieden sind», erklärte Stäheli. Mit vier Millionen Franken ist das Projekt «CO2-Gewinnung aus Abgas der KVA» die grösste Investitionssumme, der Entscheid steht aber noch aus.

Von einem sehr anspruchsvollen Jahr sprach Peter Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Die periodische Überprüfung und Revision der Verbrennung sei auch logistisch eine grosse Herausforderung gewesen, «musste doch der während des Stillstandes angelieferte Abfall per Lastwagen an andere Stellen transportiert werden». Das ganze Team habe eine hervorragende Leistung gezeigt, würdigte Steiner die Belegschaft.

Geehrt wurde abschliessend Käthi Stäheli, in der Geschäftsleitung für Personal und Administration zuständig. Sie war seit der Gründung der KVA dabei und geht nächstes Jahr in Pension.

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