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Die 100 Thurgauer Persönlichkeiten 2018 sind gewählt: So arbeitet die Jury

Heute abend präsentiert die Thurgauer Zeitung in Weinfelden die neuste Ausgabe des Magazins «Who is who». Chefredaktor David Angst wird auch den Namen des Thurgauers 2018 bekannt geben. Die Feier findet schon zum siebten Mal statt.
Ida Sandl
Die Jury des «Who is Who» der Thurgauer Zeitung 2018: Bernhard Koch, David Angst, Katharina Winiger, Rolf Müller und Sabine Ruf. (Bild: Reto Martin

Die Jury des «Who is Who» der Thurgauer Zeitung 2018: Bernhard Koch, David Angst, Katharina Winiger, Rolf Müller und Sabine Ruf. (Bild: Reto Martin

Anfangs haben schon einige die Nase gerümpft. «Who is who»? Braucht der Thurgau so etwas? Er sei zuerst selber ein bisschen skeptisch gewesen, verrät TZ-Chefredaktor David Angst. Doch schon die erste Ausgabe hat ihn überzeugt. «Es war von Anfang an eine lässige Sache.» Heute Abend wird Angst bereits zum siebten Mal die 100 Thurgauer Persönlichkeiten des Jahres präsentieren.

Thurgauer stellen ihr Licht
gerne unter den Scheffel

Die Kritiker sind verstummt. Er sei immer wieder überrascht, wie oft er auf «Who is who» angesprochen werde, sagt Bernhard Koch. Der ehemalige Regierungsrat sitzt seit vier Jahren in der Jury. Das «Who is who» sei inzwischen nicht mehr wegzudenken. «Es ist ein gut gemachtes Schaufenster», sagt Kommunikationsexperte Rolf Müller, auch er ist seit vier Jahren in der Jury vertreten.

Das tut gerade dem Thurgau gut, «hier neigen die Menschen dazu, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen», beobachtet Sabine Ruf. Sie ist Inhaberin der Kommunikations- und Werbeagentur Pinax in Kreuzlingen. Die fünfköpfige Jury hat im Vorfeld viel Arbeit geleistet. 421 Namen sind ihnen ins Haus geschickt worden. Dazu kommen die eigenen Vorschläge. Einreichen durften sie nur ihre 100 Favoriten. Sabine Ruf, seit zwei Jahren in der Jury, hat eine Pin-Wand, an die sie Namen von Thurgauern heftet, die ihr während des Jahres auffallen. Sabine Ruf sagt:

«Es gibt so viele spannende Menschen hier»

In diesem Punkt habe ihr die Arbeit in der Jury die Augen geöffnet. «Es ist sehr inspirierend». Katharina Winiger, ehemalige Fraktionspräsidentin der Grünen im Grossen Rat, macht sich während des Jahres Notizen. Die erste Auswahl, die jeder Juror für sich trifft, sei die schwierigste. Erst durch die Arbeit fürs «Who is who» sei ihr bewusst geworden, wie präsent die Thurgauer auf dem nationalen Parkett sind. Für Katharina Winiger ist das «Who is who» «eine regelrechte PR-Maschine für den Kanton».

Fast doppelt so viele Frauen
in dieser Ausgabe

In diesem Jahr hat die Jury ein besonderes Augenmerk auf die Frauen gelegt. Es hat sich ausgezahlt. Der Frauenanteil im neuen Heft hat sich fast verdoppelt. Man habe aber keine Alibi-Frauen gewählt, betont Katharina Winiger. «Doch gerade Frauen gehen immer wieder leicht vergessen.»

Es gibt zwar ein paar Namen im «Who is who», die seit der ersten Ausgabe regelmässig auftauchen, dazu gehört der Unternehmer Peter Spuhler oder die Moderatorin Mona Vetsch. Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Auch nicht für die nationalen Politiker oder für Regierungsräte. «Das ist richtig so», sagt der einstige Regierungsrat Bernhard Koch:

«Es muss jemand herausgestochen sein im letzten Jahr»

«Das sorgt für Abwechslung und manche Überraschung», ist Chefredaktor David Angst überzeugt. Die Jury behält sich vor, stille Schaffer auszuzeichnen oder Menschen, die vor allem in ihrer Region bekannt sind, wo sie Besonderes geleistet haben. «Es ist ein guter Querschnitt», findet Rolf Müller. Bei den Jungen spielt auch das Potenzial eine Rolle. Gerade in der Kultur sei das mitunter schwierig einzuschätzen. «Da gibt es schon Talente, die wir nicht auf dem Radar haben.»

Wer ist der Thurgauer des Jahres 2018?

Angefangen hat es mit Nicolas Senn: Der TV-Moderator und begnadete Hackbrettspieler war der Thurgauer des Jahres 2012. Bekannt gemacht in der ersten Ausgabe des «Who is who» für den Thurgau. Heute Abend lüftet TZ-Chefredaktor David Angst erneut das Geheimnis um den einen, der unter den 100 prominenten Thurgauern 2018 noch etwas stärker herausgestochen ist. Ein Novum war dieses Jahr, dass die Leserinnen und Leser mitentscheiden durften. Sie konnten aus drei Vorschlägen wählen. Nominiert waren: Der Schriftsteller Peter Stamm, der Fussballer Michael Lang und TV-Moderator Reto Scherrer. Als Thurgauer des Jahres wurden bisher gewählt: Mona Vetsch (2013), Kariem Hussein (2014), Hermann Hess (2015), Marcel Hug (2016) und Monika Knill (2017). Das «Who is Who» 2018 liegt als Magazin der kommenden Samstagsausgabe der Thurgauer Zeitung bei. (san)

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