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Nächster Schritt für die Überbauung im Wängemer Areal Weberei Süd

Derzeit befindet sich der Gestaltungsplan für das Areal Weberei Süd in der öffentlichen Auflage. Wo sich heute noch die alten Lagerhallen befinden, soll in drei Gebäuden neuer Wohnraum entstehen.
Roman Scherrer
Die alten Weberei-Gebäude zwischen Wilerstrasse und Murg werden einer Überbauung weichen. (Bild: Olaf Kühne (Februar 2017))

Die alten Weberei-Gebäude zwischen Wilerstrasse und Murg werden einer Überbauung weichen. (Bild: Olaf Kühne (Februar 2017))

Für jemanden, der von Südosten her auf der Wilerstrasse nach Wängi fährt, sind sie nicht zu übersehen. Die alten Fabrikgebäude am Ortseingang stammen vom einst grössten Arbeitgeber der Gemeinde: der Weberei Wängi. Das marode Unternehmen wurde in den 1990er-Jahren durch die Turbenthaler Boller Winkler AG übernommen. Das Aus der Hinterthurgauer Baumwollweberei konnte aber dadurch nicht mehr abgewendet werden.

Heute sind die Räumlichkeiten anderweitig genutzt. Die Fabrikhallen nördlich der Hauptstrasse dürften Wängi auch noch einige Jahre erhalten bleiben. Die ehemaligen Lagerhallen gegenüber sollen allerdings in absehbarer Zeit einer Wohnüberbauung weichen. Die Basis dafür hat die Wängemer Gemeindeversammlung bereits im Februar 2017 geschaffen, indem sie die Umzonung der fraglichen Parzelle von der Industriezone in die Wohn- und Gewerbezone für dreigeschossige Bauten genehmigte.

In den vergangenen zwei Jahren ausgearbeitet

Für die knapp 10'000 Quadratmeter grosse Liegenschaft, genannt Areal Weberei Süd, liegt derzeit und bis zum 10. Juli der Gestaltungsplan öffentlich auf. Dessen Ausarbeitung bedeutete in den vergangenen zwei Jahren einiges an Arbeit für die Beteiligten. «Wir haben von Anfang an alle mit ins Boot geholt: Kanton, Planer, Eigentümer und Investor», sagt Wängis Gemeindepräsident Thomas Goldinger.

In mehreren Sitzungen habe man in dieser Konstellation den Gestaltungsplan geschaffen:

«Das hat sich bewährt. Wir haben gesagt, wenn der Plan in die Auflage kommt, muss er wirklich gut sein. Nun sind wir der Überzeugung, dass er wirklich gut ist.»

Dies nicht zuletzt, weil der Gestaltungsplan sehr detailliert sei, erklärt Goldinger weiter. Das war überhaupt erst möglich, weil die Investorin, die Wittenbacher WIM AG Immobilien, bereits konkrete Pläne für das Areal hat.

Flächen für Gebäude sind definiert

Im Gestaltungsplan sind unter anderem durch sogenannte Baubereiche die Flächen definiert, auf denen die Gebäude zu stehen kommen sollen. Dadurch steht fest: Es wird in drei dreigeschossigen Gebäuden neuer Wohnraum entstehen.

Wie die Überbauung konkret aussieht, wird die Investorin zu einem späteren Zeitpunkt in ihrem Baugesuch festhalten müssen. Wann dessen Eingabe erfolgen könnte, «da will ich mich nicht auf die Äste heraus wagen», sagt Thomas Goldinger.

Dass der Gemeindepräsident noch kein Datum nennt, ist plausibel, müssen doch vor der Baueingabe noch weitere Schritte erfolgen. Sollten keine Einsprachen gegen den Gestaltungsplan eingehen, muss er noch vom kantonalen Departement für Bau und Umwelt genehmigt werden. Und schliesslich – wohl eher eine Formsache – muss der Verkauf der Liegenschaft an die WIM AG Immobilien stattfinden. Eigentümerin ist nämlich noch die Boller Winkler AG.

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