Dernière der Bühni Wyfelde: Nach 16 Aufführungen gibt es einen Teller Spaghetti

Am Samstag feierte die Theatergruppe der Bühni Wyfelde die letzte Aufführung ihres Jahresprogramms «Loriot, der ganz normale Wahnsinn».

Monika Wick
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Thomas Götz spielt mit der Bühni Wyfelde zum letzten Mal die Stücke von Loriot «der ganze normale Wahnsinn».

Thomas Götz spielt mit der Bühni Wyfelde zum letzten Mal die Stücke von Loriot «der ganze normale Wahnsinn».

(Bild: Reto Martin)

«Aus, aus, aus», brüllt Susanne Odermatt in einer Szene, in der sie eine Politmoderatorin mimt. Dieser Ausruf trifft auch auf das Stück «Loriot – der ganz normale Wahnsinn» zu, das die Bühni Wyfelde am Samstagabend zum letzten Mal aufführte. Nach sechzehn Vorstellungen feiert die Theatergruppe um Thomas Götz die Dernière des Klassikers.

«Dieser Moment beinhaltet Freude und Trauer zugleich», sagt Marta Wechsler. «Einerseits freut man sich darauf, jeden Satz noch einmal sagen zu dürfen, andererseits ist man traurig, dass es nun vorbei ist», fügt die Präsidentin und Produktionsleiterin hinzu.

Das Publikum ist begeistert

Begeistert vom Stück zeigt sich Heinz Zlabinger aus Urnäsch. «Ich kenne Loriot. Sein Werk wurde hier spiegelgetreu wiedergegeben», sagt er. Zudem empfindet er die Mischung aus der traditionellen Art von Loriot im Einbezug der modernen Technik als geglückt.

Sein Sohn Stefan Zlabinger stösst ins gleiche Horn: «Das Stück ist super, geistreich, dynamisch, unterhaltsam.» Lange müssen die Fans nicht auf eine neue Produktion warten. «Die geistigen Festplatten können gelöscht werden. Wir sind bereits an der Auswahl des nächsten Stücks», sagt Marta Wechsler lachend.

Zur Feier der geglückten Dernière und zur Stärkung für das neue Projekt gönnen sich die Mitglieder der Bühni Wyfelde erst mal einen Teller Spaghetti.

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