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Wind als einziger Störfaktor am Weihnachtsmarkt Aadorf

Nur gelegentliche Windböen und vereinzelter Regen beeinträchtigten den Weihnachtsmarkt. Dies konnte aber der guten Stimmung bei den vielen Besuchern und den 140 Marktfahrern nichts anhaben.
Kurt Lichtensteiger
Die Bürgermusik Ettenhausen spielt mitten in der Marktgasse. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Die Bürgermusik Ettenhausen spielt mitten in der Marktgasse. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Der örtliche Gewerbeverein ist für seinen Optimismus belohnt worden, denn das angekündigte Hudelwetter hielt sich in engen Grenzen. «Eine Absage am Samstagmorgen war kein Thema. Erfreulich auch, dass am Mittag kein Stand leer blieb und selbst der Besucherstrom bis in die Abendstunden nicht einbrach», sagte Paul Lüthi, Präsident des Gewerbevereins Aadorf. Als leichter Spielverderber waren denn höchstens gelegentliche Windböen verantwortlich.

Da und dort flogen Hüte vom Kopf, drehten sich Schirmdächer in die Höhe, hob es gleich ein Zeltdach aus der Verankerung oder es fiel für kurze Zeit der Strom aus. Derartige Auswirkungen, bedingt durch die Launen der Natur, schien man mit Gelassenheit entgegen zu nehmen, zumal der Himmel nur ganz selten seine Schleusen öffnete.

Vieles zu sehen, zu kaufen oder zu degustieren

Auf der Flaniermeile, der Bahnhof- und Hauptstrasse, von Ost nach West und in umgekehrter Richtung, bewegten sich die Schaulustigen ebenso gemächlich wie die Chläuse mit ihren Eseln. Leute mit geschärftem Umweltbewusstsein trugen einen grünen Compo-Behälter mit sich, gefüllt mit einem kompostierbaren Beutel, gratis abgegeben von der Energiestadt Aadorf.

Die Mitglieder der Pfadi verkaufen Kuchen.

Die Mitglieder der Pfadi verkaufen Kuchen.

Zu sehen, degustieren oder kaufen gab es genug. Und wenn nicht, so liess man sich inspirieren, fand Musse zu einem Schwatz, wärmte sich mit einem Becher Glühwein auf oder liess sich in einem der zahlreichen Beizli nieder.

Vorboten fürs Wahljahr

Hotspots waren zweifellos der Gemeindeplatz mit dem Zeltdörfli und der Platz vor der evangelischen Kirche mit beidseitig aufgestellten Ständen. Jugendorganisationen und Vereine machten auf ihre Anliegen aufmerksam und politische Parteien stellten sich ins Schaufenster, wohl auch im Hinblick auf die kommenden Gemeinderatswahlen.

Gemütliches Fondue-Essen.

Gemütliches Fondue-Essen.

Kaum waren die Töne der Bürgermusik Ettenhausen verklungen, so dröhnten staccatoartige Hip-Hop-Klänge aus nahen Lautsprechern. Für Kinder war das Schminken ein Magnet, während für Jung und Alt ein Graffiti auf der Wand der Brandruine «Barone» ein Hingucker war.

Allerdings wird die Street-Art nur vergängliche Kunst sein, denn auf Montagmorgen soll der Abbruchbagger Tabula rasa machen. Schon dann wird wieder der Alltag einkehren. Vielleicht nach den vielen Begegnungen sogar mit gestärktem Gemeinschaftsgefühl und gestillter Sehnsucht nach menschlicher Wärme.

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