Der Weg auf den Schauenberg ist verbessert

Der Verein Zürcher Fuss- und Wanderwege den Aufstieg auf den auch im Hinterthurgau beliebten Schauenberg wieder instand gestellt.

Kurt Lichtensteiger
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Noch rechtzeitig wurden die Unterhaltsarbeiten am Schauenberg abgeschlossen.

Noch rechtzeitig wurden die Unterhaltsarbeiten am Schauenberg abgeschlossen.

Bild: Kurt Lichtensteiger

In den vergangenen Novembertagen, just bevor die ersten Schneeflocken den Schauenberg mit einer weissen Decke überzogen, herrschte rund um den Burghügel emsiges Treiben. Nicht nur Wanderer, Schulklassen und Biker nutzten die sonnigen Tage zu einem Ausflug über das Nebelmeer. Auch zwei Männer in orangen Arbeitskleidern waren als Wegmacher daran, ihre begonnenen Unterhaltsarbeiten noch rechtzeitig vor dem Wetterumschwung unter Dach und Fach zu bringen. Mit Erfolg, wie ein zufällig gemachter Augenschein vor Ort zu versprechen schien.

Eiserne Drehkreuze ersetzen nun veraltete Durchgänge. Treppenstufen wurden ausgebessert, ersetzt oder gleich ganz weggelassen, wodurch Stolperfallen minimiert oder ganz verhindert werden konnten. Von der Nord- und Südseite her wurde Kies mit einem Vibrationsstampfer in die Wege eingebaut. Von einem Depot mussten zuvor die Materialien herangekarrt werden. Keine leichte Arbeit für die beiden Herren Frei und Kägi. Wie eine Befragung ergab, arbeiteten diese nicht etwa im vermeintlichen Auftrag des Werkhofs Elgg. Als verantwortlich für den Unterhalt entpuppte sich nämlich der «Verein Zürcher Fuss- und Wanderwege».

Wie auch immer: Freuen dürfte es die Nutzer der neugewonnen Bequemlichkeit. Als Selbstläufer gelten die letzten Meter am Burghügel allerdings nicht. Auf eisiger Unterlage kann namentlich ein Sturz verheerende Folgen haben, erhöht durch die leidliche Umzäunung mit Stacheldraht. Dessen längst erwünschte Entfernung soll jedoch in den Zuständigkeitsbereich des Landbewirtschafters fallen, der sich diesbezüglich als beratungsresistent erweist. Bisherige Demarchen in dieser Hinsicht verliefen stets im Sand. Trotz dieser Einschränkung: Ein Magnet für temporären Ansturm aus den Kantonen Zürich, Thurgau und St.Gallen wird der Schauenberg weiterhin sein.