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Der Tölzer Knabenchor tritt in Bischofszell auf

Am 22. Juni beginnt die 18. Rosen- und Kulturwoche. Der Stellenwert des Konzertprogramms ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Der kulturelle Höhepunkt wird heuer der Auftritt des Tölzer Knabenchors sein.
Georg Stelzner
Der Tölzer Knabenchor kommt nach Bischofszell und bestreitet an der Rosen- und Kulturwoche das Eröffnungskonzert. (Bild: PD)

Der Tölzer Knabenchor kommt nach Bischofszell und bestreitet an der Rosen- und Kulturwoche das Eröffnungskonzert. (Bild: PD)

Die Freude ist OK-Präsident Bernhard Bischof anzumerken. Mit der Verpflichtung des in der ganzen Welt auftretenden Tölzer Knabenchors ist den Organisatoren der Rosen- und Kulturwoche ein grosser Coup gelungen.

Der Zufall führte geschickt Regie

«Der Kontakt kam zufällig zustande», verrät Bischof. Ein Münchner Ehepaar besichtigte im Vorjahr die Bischofszeller Rosengärten und der Zufall wollte es, dass zwei Enkel dieser Touristen im Tölzer Knabenchor singen. «Als ich davon erfuhr, hat es bei mir sofort klick gemacht», sagt Bischof.

Über Vermittlung der bayrischen Gäste sei der Kontakt zum weltbekannten Chor im Tölzer Land hergestellt worden. Laut Bischof verliefen die Vertragsverhandlungen speditiv und unkompliziert. Die Begeisterung für einen Auftritt in der Rosenstadt sei auf beiden Seiten spürbar gewesen, stellt der OK-Präsident zufrieden fest.

Zur Aufführung gelangen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johann Michael Haydn und Gioachino Rossini sowie alpenländische Volkslieder.

Francine Jordi und der Thurgauer Festchor

Das diesjährige Kulturprogramm an der grössten Schweizer Rosenschau kann noch mit weiteren Top-Acts aufwarten. Namentlich erwähnt Bischof die Auftritte von Schlager-Star Francine Jordi (Sonntagskonzert am 23. Juni) und von Generell 5 («Soirée en rose» am 24. Juni).

Das mit dem Prix Walo ausgezeichnete Quintett ist sogar ein zweites Mal zu hören, nämlich unter dem Motto «Chorgesang und Bläserklang» gemeinsam mit dem Thurgauer Festchor (28. Juni).

OK-Präsident Bernhard Bischof neben der Duftrose «Glückskette», einer Züchtung von Richard Huber aus Dottikon. (Bild: Georg Stelzner)

OK-Präsident Bernhard Bischof neben der Duftrose «Glückskette», einer Züchtung von Richard Huber aus Dottikon. (Bild: Georg Stelzner)

Die Attraktivitätssteigerung hat aber auch zu einer markanten Erhöhung des Budgets geführt. Bischof spricht von einer Verfünffachung im Vergleich zu den Anfangsjahren. Ohne Sponsoren wäre das alles nicht zu finanzieren, räumt er ein.

Auftrittsmöglichkeit für Einheimische

Seit jeher ist die Veranstaltung auch eine Plattform für lokale und regionale Interpreten. Diese Programmpunkte seien für die Verankerung der Rosen- und Kulturwoche in der Bevölkerung wichtig, weshalb man daran auch festhalten wolle, betont der OK-Präsidenten.

So erhält die Stadtmusik Bischofszell ebenso Gelegenheit, sich zu präsentieren wie die «Bischofszeller Böhmischen» oder die Musikschule. «Wir achten darauf, ein breites musikalisches Spektrum abzudecken», erklärt Bischof.

Der OK-Präsident weist darauf hin, dass nicht nur die Rosenschau, sondern auch sämtliche Konzerte zum Preis von nur zehn Franken besucht werden können.

Das detaillierte Kulturprogramm ist auf dem Flyer und im Internet auf der Website www.bischofszellerrosenwoche.ch aufgeführt.

Von einer Singgruppe zum weltberühmten Chor

Der Tölzer Knabenchor hat seine Wurzeln in einer nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Pfadfindergruppe. Der Gymnasiast Gerhard Schmidt formierte sie 1956 neu und übernahm die mu- sikalische Leitung. Es war der Beginn einer einzigartigen Erfolgs- geschichte. Seit 1971 probt der Chor in München, wo rund 200 Buben ausgebildet werden.

Bis zu 250 Auftritte stehen jährlich auf dem Programm. Namhafte Dirigenten wie Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt haben mit dem Chor gearbeitet. Die Mailänder Scala zählt ebenso zu den Auftrittsorten wie die Elbphilharmonie in Hamburg und die Carnegie Hall in New York.

Der Tölzer Knabenchor gibt am Samstag, 22. Juni, 16 Uhr, in der Pelgiuskirche ein Konzert und gestaltet am Sonntag, 23. Juni, 10 Uhr, an gleicher Stelle den Festgottesdienst mit.

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