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Der Thurgauer Staatsschreiber Rainer Gonzenbach kandidiert nicht für eine weitere Amtsperiode

Staatsschreiber Rainer Gonzenbach hat sich entschieden, bei den Erneuerungswahlen im Frühling nicht mehr zu kandidieren. Damit endet per Ende Mai 2020 seine Tätigkeit als Staatsschreiber nach 20 Jahren.
Der Thurgauer Staatsschreiber Rainer Gonzenbach (Bild: Nana do Carmo )

Der Thurgauer Staatsschreiber Rainer Gonzenbach (Bild: Nana do Carmo )

(red) Seit Mitte Mai kann Staatsschreiber Rainer Gonzenbach seine Funktion aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben. Das schreibt die Thurgauer Staatskanzlei in einer Mitteilung von Mittwochnachmittag. Nun habe er sich entschieden, bei den Erneuerungswahlen im kommenden Frühling nicht mehr zu kandidieren. Rainer Gonzenbach wurde am 19. Januar 2000 vom Grossen Rat zum Staatsschreiber gewählt und danach viermal im Amt bestätigt.

Wie Gonzenbach in einem Schreiben an den Grossen Rat mitteilt, könne er derzeit nicht gewährleisten, die vielfältige und anspruchsvolle Funktion mit vollen gesundheitlichen Kräften in Angriff zu nehmen. Wörtlich schreibt der Staatsschreiber: «Am 6. Mai dieses Jahres musste ich völlig überraschend eine gesundheitliche Diagnose entgegennehmen, die bedrohlich ist und wenig ermutigende Aussichten verspricht.»

Mit der frühzeitigen Bekanntgabe seines Verzichts soll einerseits Klarheit für die kommende Ausgangslage geschaffen werden, schreibt Gonzenbach weiter in seinem Brief. Andererseits soll die Kundgabe rund elf Monat vor Amtsantritt dem Regierungsrat und dem Grossen Rat auch erlauben, ein sorgfältiges Rekrutierungs- und Wahlverfahren ohne übertriebene Hast an die Hand zu nehmen. Damit soll, so Gonzenbach, ein geordneter Übergang zu einer neuen Staatsschreiberin oder einem neuen Staatsschreiber sichergestellt werden.

«Noch bin ich freilich im Amt», schreibt Gonzenbach weiter.

«Ich bin auch gewillt, diese Aufgabe nach besten Kräften bis zum Ende der Amtsperiode wahrzunehmen.»

Derzeit werden die Geschäfte der Staatskanzlei interimsmässig von Ricarda Zurbuchen, Leiterin Kanzleidienste, und Walter Hofstetter, Leiter Informationsdienst, geführt.

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