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Der Thurgau reduziert sein Angebot für Hochzeiten am Samstag

Die Thurgauer Zivilstandsämter nehmen wieder Reservationen für Trautermine an Samstagen 2020 entgegen.
Thomas Wunderlin
Das Schloss Hagenwil zählt zu den beliebtesten Orten für Hochzeiten. (Bild: Manuel Nagel)

Das Schloss Hagenwil zählt zu den beliebtesten Orten für Hochzeiten. (Bild: Manuel Nagel)

Wer im Kanton Thurgau an einem Samstag heiraten möchte, der kann den Termin jetzt wieder ein Jahr im Voraus reservieren. Dass diese Möglichkeit einige Wochen unterbrochen war, führte zu einem Vorstoss im Grossen Rat (Ausgabe vom 21. Juni). Gemäss dem Terminplan auf der Website des Amts für Zivilstandswesen ist die Auswahl an Traulokalen eingeschränkt worden.

Beispielsweise kommen die Zivilstandsbeamten samstags nicht mehr in die Gottlieber Drachenburg oder ins Frauenfelder Guggenhürli. Diese Traulokale stehen weiterhin unter der Woche auf Wunsch der Brautleute zur Verfügung.

Aufwand für die Zivilstandsbeamten reduzieren

Die Änderung ist eine Folge der Reduktion der Standorte der Zivilstandsämter von fünf auf zwei: neu gibt es nur noch eines in Amriswil und in Frauenfeld. Für die Zivilstandsbeamten bedeuten die Trauungen am Samstag Überzeit, die sie unter der Woche kompensieren. Giacun Valaulta, Leiter des Amts für Handelsregister und Zivilstandswesen, erklärt die Situation am Beispiel des Klosters Fischingen, das zu den beliebteren Traulokalen im Kanton Thurgau zählt.

Giacun Valaulta, Leiter des Amts für Handelsregister und Zivilstandswesen. (Bild: Andrea Stalder)

Giacun Valaulta, Leiter des Amts für Handelsregister und Zivilstandswesen. (Bild: Andrea Stalder)

Da das Zivilstandsamt Sirnach wegfällt, muss ein Zivilstandsbeamter von Frauenfeld herkommen. Für eine einzelne Trauung müsste er mindestens zwei Stunden aufwenden. Deshalb ist es sinnvoll, wenn er an diesem Tag am selben Ort mehrere Paare trauen kann.

Nur wenige Paare heiraten zwischen Oktober und April

Die meisten Leute wagen den Bund fürs Leben zwischen Mai und September, wie Valaulta erklärt. «Heiraten ist ein Saisongeschäft, wir können die Organisation nicht nur auf die Spitzenzeit ausrichten.» Die Samstagstermine werden ab 2020 auf die Standorte konzentriert, die bisher am beliebtesten waren, nämlich Schloss Arbon, das Weinfelder Wöschhüsli, das Kloster Fischingen, Schloss Hagenwil, die Kreuzlinger Seeburg und die Kartause Ittingen. Für Samstagstrauungen stehen ausserdem die Traulokale der Zivilstandsämter Frauenfeld und Amriswil zur Verfügung. An all diesen Orten finden in der Regel einmal im Monat Trauungen statt.

Grundsätzlich kann man an jedem Samstag im Jahr irgendwo im Kanton Thurgau heiraten, ausgenommen sind der Ostersamstag und bewegliche Feiertage, die auf einen Samstag fallen, wie das 2020 beim Ersten August und dem Stefanstag der Fall ist.

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