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Der Thurgau hebt das Wasserentnahmeverbot auf

Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt im Kanton Thurgau ein Wasserentnahmeverbot für Oberflächen- und Fliessgewässer. Dieses wird nun am Freitag aufgehoben.
Der Giessen bei Bürglen führte auch Mitte Oktober sehr wenig Wasser. (Bild: Donato Caspari)

Der Giessen bei Bürglen führte auch Mitte Oktober sehr wenig Wasser. (Bild: Donato Caspari)

(red) Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Tage und der kühleren Temperaturen kann das Wasserentnahmeverbot per Freitag - mit der Publikation im Amtsblatt - aufgehoben werden. Das schreibt das Departement für Bau und Umwelt (DBU) des Kantons Thurgau in einer Mitteilung.

Das Wasserentnahmeverbot ist seit der Publikation im Amtsblatt vom 13. Juli 2018 in Kraft. Seit Beginn des Jahres hat es im Kanton Thurgau zu wenig geregnet, der Bodensee wies rekordtiefe Pegelstände auf und einzelne kleinere Fliessgewässer waren komplett ausgetrocknet.

Das hat dazu geführt, dass während des Sommers und Herbstes 2018 mit Ausnahme des Bodensees und Rheins ein Wasserentnahmeverbot für Oberflächengewässer erlassen werden musste, das knapp fünf Monate bestehen blieb. So lange musste im Kanton Thurgau noch nie ein Wasserentnahmeverbot aufrechterhalten werden, schreibt das DBU weiter in einer Mitteilung.

Weiterhin tief sind die Pegelstände des Grundwassers im Kanton Thurgau. Damit sich diese erholen können, braucht es langandauernde und ausgiebige Niederschläge, wie das DBU in der Mitteilung schreibt. Experten rechnen damit, dass dies Monate dauern wird.

Der zuständige Fachstab , der sich um die verschiedenen Auswirkungen der Trockenheit befasst hatte, löste sich bereits Mitte November auf. Er tagte insgesamt 15 Mal. Er empfahl der Regierung Mitte Juli 2018 beispielsweise Feuerverbot in Wald und Waldnähe und später ein totales Feuerverbot zu erlassen. Ab dem 4. September war das Entfachen von Feuer wieder im ganzen Kantonsgebiet erlaubt.

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