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Der Start der Swiss Future Farm ist geglückt

Vor Jahresfrist wurde die Swiss Future Farm in Tänikon eröffnet. Die Verantwortlichen blicken positiv auf das erste Jahr zurück.
Christoph Heer
Informierten über das erste Betriebsjahr der Swiss Future Farm in Tänikon. Von links: Christian Eggenberger (Leiter Beratung BBZ Arenenberg), Nils Zehner (Agricultural Engineer AGCO), Martin Huber (Direktor BBZ Arenenberg), Nico Helmstetter (Projektleiter SSF, GVS Agrar). (Bild: Christoph Heer)

Informierten über das erste Betriebsjahr der Swiss Future Farm in Tänikon. Von links: Christian Eggenberger (Leiter Beratung BBZ Arenenberg), Nils Zehner (Agricultural Engineer AGCO), Martin Huber (Direktor BBZ Arenenberg), Nico Helmstetter (Projektleiter SSF, GVS Agrar). (Bild: Christoph Heer)

Man habe sich enorm viel Wissen angeeignet, sind sich die Verantwortlichen der Swiss Future Farm einig. Anlässlich einer Medienorientierung blicken sie auf das erste Betriebsjahr zurück. Seit einem Jahr existiert der Betrieb in Tänikon in dieser Form. Diese befasst sich mit der Digitalisierung der Landwirtschaft.

Doch in Tänikon wird nicht abgewartet. Man entwickelt tatkräftig mit, testet, realisiert und nimmt auch Rückschläge in Kauf. Es lohne sich, den Weg der Digitalisierung mitzugehen, ohne jedoch die Traditionen und die ursprünglichen Grundlagen zu vergessen, heisst es in Tänikon.

Dort werden insbesondere im Ackerbau (Zuckerrüben, Getreide) und im Stall (Dünger) neuste Technologien mit handwerklichem Geschick und uraltem Wissen verknüpft. Martin Huber, Direktor des BBZ Arenenberg, sagt: «Durch zahlreiche Versuche auf dem Feld oder im Stall konnten wir schon im ersten Betriebsjahr viel praktisches Wissen generieren.»

Unterschiedliche Akteure arbeiten zusammen

Damit das Projekt Swiss Future Farm gelinge und eine positive Zukunft vor sich haben könne, arbeiten unterschiedliche Organisationen zusammen: «Forscher, Berater und Praktiker, aber auch staatliche und private Akteure, müssen unbedingt zusammenarbeiten und miteinander reden», sagt Huber. Er betont weiter, dass im vergangenen Jahr viele bäuerliche Organisationen sowie Schülerinnen und Schüler die Swiss Future Farm besucht haben. «Mit unseren Führungen und Vorträgen beabsichtigen wir, Ängste und Vorurteile abzubauen.»

Im zweiten Betriebsjahr wird der Fokus auf das Aktionsfeld Energie und den digitalen Datenfluss gelegt. Schon die Eröffnung der Swiss Future Farm im vergangenen Jahr hat für Aufsehen gesorgt. Damals besuchten über 10000 Interessierte – nicht nur aus Landwirtschaft und Forschung – die Eröffnung der neuen Einrichtung.

Wissen teilen mit Tag der offenen Tür

Die Swiss Future Farm arbeitet an der Zukunft der Landwirtschaft. Man will nahe an Mensch, Tier und Natur sein, aber sich auch erlebbar und fassbar präsentieren. So lautet das Credo der Verantwortlichen. Dazu finden am 20. und 21. September – jeweils von 10 bis 16 Uhr – die Swiss-Future-Farm-Tage statt. Dabei handelt es sich um Tage der offenen Tür für alle Interessierten mit verschiedenen Programmpunkten. Integriert wird auch die 7. Internationale Strohballenarena.

Precision-Farming-Technologien verständlich machen, dem haben sich die involvierten Partner verschrieben. Die GVS Agrar, die AGCO Corporation sowie das BBZ Arenenberg sind die Partner. Bei der Swiss Future Farm handelt sich um ein Public-Private-Partnership.

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