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Der Schlosspark auf dem Arenenberg ist einen Schritt näher an der alten Pracht

Der Kanton Thurgau steuert 100'000 Franken an die Wiederherstellung des Landschaftsparks auf dem Arenenberg bei. Demnächst wird die Baukommission eingesetzt.
Kurt Peter
Blick in den bereits 2008 wiederhergestellten Teil des Schlossparks. (Bild: Nana do Carmo/1. Mai 2012)

Blick in den bereits 2008 wiederhergestellten Teil des Schlossparks. (Bild: Nana do Carmo/1. Mai 2012)

Die Stiftung Napoleon III hat sich im vergangenen Jahr ein grosses Ziel gesetzt: Nach der Wiederherstellung des zentralen Teils des Arenenbergparks soll auch der östliche Teil des Schlossparks wieder in neuem Glanz erstrahlen. Denn nachdem der Kanton den Arenenberg von Kaiserin Eugenie, der Gattin von Napoleon III., im Jahre 1906 geschenkt bekommen hatte, wurde der Park nicht mehr gepflegt und verwilderte.

Die fünf Einzelprojekte sehen die Bachöffnung, die Sanierung der Brücke beim Parkplatz Arenenberg, die Umgestaltung des Pavillons, eine Serpentine von der Hauptstrasse bis zum Bildungs- und Beratungszentrum sowie die Neuführung des Wanderwegs vor. Stiftungsratspräsident Christof Baumann sagt: «Ein ehrgeiziges Ziel, für dessen Finanzierung wir breite Unterstützung brauchten.»

Vorhaben fand grossen Anklang

Mit verschiedenen Aktionen und dank der Unterstützung von Sponsoren, Stiftungen und dem Lotteriefonds seien die benötigten 1,32 Millionen Franken für die Wiederherstellung des östlichen Parks schliesslich im Frühling dieses Jahres zusammengekommen, erklärt Vizepräsident Heinrich Lang. Er sagt:

«Das Projekt fand bei der Bevölkerung grossen Anklang, 100'000 Franken kamen von privaten Gönnern in die Kasse.»

500'000 Franken leistete der Lotteriefonds des Kantons Thurgau an die Wiederherstellung.

Heinrich Lang, Vizepräsident, und Christof Baumann, Präsident der Stiftung Napoléon III. (Bild: Kurt Peter)

Heinrich Lang, Vizepräsident, und Christof Baumann, Präsident der Stiftung Napoléon III. (Bild: Kurt Peter)

Der Regierungsrat beschloss nun gemäss einer Mitteilung von Donnerstag, sich mit 100'000 Franken an den Planungs- und Bauarbeiten zu beteiligen. «In Zusammenarbeit mit dem kantonalen Hochbauamt, dem Napoleonmuseum und dem Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg plant die Stiftung nun die entsprechenden Bauarbeiten», heisst es dort.

Termin für Baubeginn ist noch offen

«Wir sind glücklich, dass der Kanton den Beitrag gesprochen hat. Das bedeutet einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung», erklärt Christof Baumann. 2008 ist der zentrale Schlosspark rekonstruiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Schon damals habe es sich gezeigt, dass der Arenenberg beachtet und als wichtiger Teil der Landschaft am Untersee auch als identifikationsstiftend angesehen werde, sagt Heinrich Lang weiter.

«Am 24. September wird anlässlich der Sitzung des Stiftungsrates die Baukommission eingesetzt», blickt Christof Baumann auf den nächsten Schritt. Diese setze sich aus Vertretern des Kantons, des Napoleonmuseums, des Bildungs- und Beratungszentrums, der Stiftung und dem Architekten zusammen.

Baumann bezeichnet die Zusammenarbeit mit den kantonalen Ämtern als hervorragend. «Aufgabe der Kommission ist die Detailplanung, damit wir einen Umgebungsplan in den Gemeinden Ermatingen und Salenstein auflegen können.» Der Auflagetermin und auch der Baubeginn sind noch offen.

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