Der SAC Thurgau investiert

Etzli- und Weidhütte werden für Tourengänger instand gehalten: Darüber wurden die Mitglieder des SAC Thurgau an ihrer Mitgliederversammlung informiert. 

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Der Vorstand SAC der Sektion Thurgau mit Tourenchef Leo Bont, Kassier Holger Lange, Aktuarin Astrid Weibel, Co-Präsidentin Lisbeth Soppelsa, Co-Präsident Heinz Neeser, Katrin Locher neu zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Hüttenchef Gerhard Vogelbacher.

Der Vorstand SAC der Sektion Thurgau mit Tourenchef Leo Bont, Kassier Holger Lange, Aktuarin Astrid Weibel, Co-Präsidentin Lisbeth Soppelsa, Co-Präsident Heinz Neeser, Katrin Locher neu zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Hüttenchef Gerhard Vogelbacher.

(Bild: Manuela Olgiati)

(mao) Heinz Neeser und Lisbeth Soppelsa leiten seit einem Jahr den Schweizer Alpen-Club der Sektion Thurgau im Co-Präsidium. Sie führten in Frauenfeld durch die 122. Jahresversammlung. Die Sektion Thurgau zählt 1000 Mitglieder; 73 Stimmberechtigte hiessen die traktandierten Geschäfte gut. Das Co-Präsidium informiert über die Arbeit des SAC Schweiz für ein elektronisches Tourenportal.

2019 wurden 141 Touren von der Sektion Thurgau angeboten, davon 48 für die Aktiven. Auch personell ist die Tourenkommission auf Kurs. Tourenchef Leo Bont sagt, dass dank der umsichtigen Führung der Tourenleiter keine Unfälle zu verzeichnen waren.

Der Vorstand wurde einstimmig und in Globo wiedergewählt. Ins Ressort Öffentlichkeitsarbeit wurde Katrin Locher gewählt. Der Nachfolger für den zurückgetretenen Revisor Oskar Laternser heisst Daniel Duschletta. Nora Beck hat ihren Rücktritt als Jugendchefin eingereicht; das Ressort Jugend betreut neu Martin Schweingruber als Bindeglied zum Vorstand.
Kassier Holger Lange präsentierte die Jahresrechnung 2019 mit einem Gewinn von 2118 Franken bei einem Aufwand von 61 183 Franken und einem Ertrag von 63 302 Franken. Das Budget 2020 sieht höhere Ausgaben im Unterhalt der Etzlihütte vor.

«Der Saisonstart war technisch schwierig»

Die Übernachtungen in der Etzlihütte sind im Vergleich zum Vorjahr um 43 auf 2890 angestiegen. In der Weidhütte wurden 315 Gäste bewirtet «Der Saisonstart war technisch schwierig», sagte Hüttenchef Gerhard Vogelbacher. Zuerst konnte zur Etzlihütte wegen defekter Bauteile kein Bachwasser hochbefördert werden. Der Boiler musste revidiert, die defekte Niveausonde im Bachwassertank repariert werden. Für den Hüttenwart sei es wichtig, dass die Energieversorgung funktioniere. Deshalb nimmt die Hüttenkommission Arbeiten an der elektrischen Installation der Wasserpumpe in Angriff. Ein defekter Heizkörper muss ersetzt werden.

In der Weidhütte wird ein neues Kellergebälk eingesetzt und die Abstützung des Bodens im Ess- und Aufenthaltsraum soll erneuert werden. Mit Bedauern nimmt der SAC Thurgau den Rücktritt des Hüttenwartpaares Margrit und Fredi Gilbert per 2022 zur Kenntnis.
Geehrt wurde Walter Rufener für 60 Jahre Mitgliedschaft. Er sprach von guten «Seilschaften». Mit 20 Jahren trat er in den SAC Zürich ein, dann folgten Wechsel in die Sektionen Graubünden und Thurgau. «Nirgends habe ich mich so gut gefühlt wie bei den Thurgauern. Und das seit nun 40 Jahren», sagte Rufener.