Der neue Treffpunkt in der Frauenfelder Brotegg nimmt langsam Form an

Die Geschwister Frei legen den Grundstein für die Siedlung Brotegg mit 33 Wohnungen sowie Bistro und Mehrzweckraum.

Stefan Hilzinger
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Die Frei-Geschwister versenken die Schatulle.

Die Frei-Geschwister versenken die Schatulle.

(Bild: Stefan Hilzinger)

Wo bis vor wenigen Wochen einer der letzten Bauernhöfe auf Stadtgebiet stand, öffnet sich eine Baugrube. Die Arbeiten am Fundament sind in vollem Gange. In einem Behälter fördert ein Kran Beton in die Grube. Die Geschwister Frei stehen um ein Loch, worin sie gerade eine metallene Schatulle versenkt haben. Die Kiste mit Dokumenten ist der symbolische Grundstein für die Siedlung Brotegg, die in den nächsten Jahren an der Ecke Brotegg-/General-Weber-Strasse entstehen wird.

An gleicher Stelle stand der elterliche Bauernhof, zuletzt bewohnt von einem der fünf Geschwister. Statt den Hof und das Land einfach zu verkaufen, hat die Erbengemeinschaft ein Bauprojekt entwickelt. 33 Wohnungen werden nun dort gebaut, geplant sind in der Siedlung auch ein Bistro, ein Mehrzweckraum und eine medizinische Einrichtung.

«Wir wünschen uns nichts mehr, als dass die Brotegg das bleibt, was sie immer war: Ein Treffpunkt im Quartier»,

sagt Christoph Frei anlässlich der Grundsteinlegung. Das Interesse an den altersgerechten Wohnungen ist im Einfamilienhausquartier gross. Es hätten sich schon mehr als 40 Bewerber auf der Warteliste eingetragen.