Der Neue strahlt: Christoph Zarth löst in Bichelsee-Balterswil Beat Weibel als Gemeindepräsident ab

Die Stimmberechtigten von Bichelsee-Balterswil haben Christoph Zarth als Gemeindepräsidenten gewählt. Der 45-Jährige folgt auf Beat Weibel und tritt am 1. Januar 2021 sein Amt an.

Christoph Heer
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An der Wahlfeier: Der neu gewählte Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil, Christoph Zarth, tauscht sich mit seinem Vorgänger Beat Weibel aus.

An der Wahlfeier: Der neu gewählte Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil, Christoph Zarth, tauscht sich mit seinem Vorgänger Beat Weibel aus.

Bild: Donato Caspari

Die tiefe Wahlbeteiligung von 17 Prozent hat sicherlich auch damit zu tun, dass in Bichelsee-Balterswil lediglich die Wahl des neuen Gemeindepräsidenten auf dem Programm, und mit Christoph Zarth nur ein offizieller Kandidat auf der Liste, gestanden hatte. Konkret heisst das, dass auf 322 gültigen Wahlzetteln 277-mal der Name des, aktuell noch in Rüti ZH wohnhaften Zarth, stand.

Der abtretende Gemeindepräsident Beat Weibel freut sich darüber, die Geschicke der Gemeinde in die Hände eines kompetenten Nachfolgers geben zu können. «Anfänglich war es nur spannend zu verfolgen, ob sich noch ein weiterer offizieller Kandidat melden würde. Da dies nicht der Fall war, kristallisierte sich schnell heraus, dass Christoph Zarth am Ende mit einem starken Resultat gewählt werden würde.»

Weibel sagte an der Wahlfeier am Sonntagmittag auch, dass es ein spezieller und emotionaler Tag für ihn sei. Er hatte ab 2003 sechs Jahre lang als Gemeinderat geamtet, ehe er im Jahr 2009 als Gemeindepräsident gewählt wurde.

Christoph Zarth freut sich über die Wahl, sieht sich jedoch grossen Herausforderungen gegenüberstehen. «Die Zeit bis zu meinem Amtsantritt am 1. Januar 2021 will ich jetzt nutzen, um mir ein Bild vom Ganzen zu machen. Das werde ich mit vielen Gesprächen in Angriff nehmen. Schon jetzt freue ich mich auf meine wohl erste Amtshandlung; das Halten der Neujahrsansprache», sagte er.

Als Dorf zusammen in die Zukunft schreiten

Eine erste Parole hatte Christoph Zarth schon kurz nach der Annahme der Wahl geäussert:

«Wir sind ein Dorf und werden zusammen in die Zukunft schreiten. Dafür brauche ich aber weiterhin die Unterstützung aller.»

Noch nicht geklärt ist unter anderem die Frage seines Pensums. Die Stelle als neuer Gemeindepräsident war ursprünglich mit 50 bis 100 Prozent ausgeschrieben. Für Zarth kommt eigentlich nur die Vollzeitanstellung in Frage. «100 Prozent ist mein Wunsch, aber diese und weitere interessante Angelegenheiten werden sich erst in naher Zukunft regeln.»