Glosse

Der kollektiver Tiefschlaf in der Thurgauer Hauptstadt fällt aus

Murgspritzer als Erklärung dafür, warum Frauenfelder nach dem Open Air weiter feiern.

Stefan Hilzinger
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Zwei schlafen sich aus. (Bild: Benjamin Manser)

Zwei schlafen sich aus. (Bild: Benjamin Manser)

War’s das jetzt? Macht sich jetzt gähnende Leere breit? Fällt alles zwischen Stählibuck und Rorerbrücke in einen kollektiven Tiefschlaf? Kommt überhaupt noch so etwas wie Sommergefühl und Ferienstimmung auf? Oder haben die Open-Air-Gäste den «good mood» restlos aufgeraucht oder gar in diesen geheimnisvollen Grünguttonnen nach Hause mitgenommen – in die Westschweiz, ins Berner Oberland oder sogar bis in die Mecklenburger Seenplatte?

Stefan Hilzinge, Redaktor.

Stefan Hilzinge, Redaktor.

Nanai, keine Angst. Frauenfeld lebt, auch ohne Open Air. Jetzt feiern die Frauenfelder den Sommer weiter, halt einfach unter sich. Am Open-Air-Kino im Hof des Staatsarchivs, am «Out in the Green Garden» im Murg-Auen, an den Sommerloch-Konzerten im Eisenwerk, oder am Winzerfest der Rebleute der Region zum Ende der Schulferien – gewissermassen aus der Region für die Region.

Nein, den kollektiven Tiefschlaf verschiebt die Hauptstadt des Thurgaus sicherlich auf unbestimmt. Wobei Schlaf und (un)gestörte Nachruhe die vergangenen Tage schon latent ein Thema waren. Es ist seit Ende des Open Airs jedenfalls deutlich erholsamer, sich wieder bei offenem Fenster in Orpheus’ Arme legen zu können.

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