Der Kanton hat noch etwas auszusetzen am Baureglement von politisch Basadingen-Schlattingen

Offene Dacheinschnitte an ortsbildprägenden Gebäuden sind gemäss dem kantonalen Departement für Bau und Umwelt nicht zulässig.

Mathias Frei
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Nach Basadingen und Schlattingen. (Bild: sbs)

Nach Basadingen und Schlattingen. (Bild: sbs)

Die Gemeindeversammlung hat das revidierte Baureglement von politisch Basadingen-Schlattingen zwar Ende November 2018 genehmigt. Das kantonale Departement für Bau und Umwelt (DBU) ist aber noch ganz zufrieden und hat das neue Regelwerk Ende Juni 2019 nur teilweise genehmigt. Dies schreibt der «Bote vom Untersee und Rhein». Der grösste Stein des Anstosses betreffe die neu zulässigen Dacheinschnitte bei historischen Bauten. Das DBU sehe diesen Passus als nicht sachgerecht an. Offenbar war auch Diessenhofen bei der Reglementsüberarbeitung mit dieser Problematik konfrontiert.

Zwei Absätze «formeller Natur»

Peter Mathys, Gemeindepräsident Basadingen-Schlattingen. (Bild: PD)

Peter Mathys, Gemeindepräsident Basadingen-Schlattingen. (Bild: PD)

Wie Peter Mathys, Gemeindepräsident von Basadingen-Schlattingen, erklärt, werde man sich voraussichtlich auf die Regelung einigen, dass offene Dacheinschnitte nicht zulässig seien, überdeckte Dacheinschnitte jedoch «aufgrund einer Fachstellungnahme» bewilligt werden könnten. Zwei weitere, nicht vom DBU genehmigte Absätze sind laut Mathys «formeller Natur». Dies werde man im Rahmen der derzeit in Arbeit stehenden Ortsplanungsrevision bereinigen.