Nach einem Jahr Unterbruch: Das Motocross Wängi war ein Erfolg

Zum ersten Mal nach dem tragischen Unfall von OK-Chef Armin Sprenger fand am Wochenende wieder das beliebte Motocross Wängi statt.

Christoph Heer
Drucken
Teilen
Spektakulär wie eh und je: das Motocross im Weiler Eggetsbühl bei Wängi. (Bilder: Christoph Heer)

Spektakulär wie eh und je: das Motocross im Weiler Eggetsbühl bei Wängi. (Bilder: Christoph Heer)

So traurig der Schicksalsschlag, der Unfalltod von Armin Sprenger, war, der Motorsport lebe von Motivation und Ehrgeiz, heisst es auf der Website vom MX Wängi. Deshalb haben sich die schon vorher im OK wirkenden Personen dazu entschlossen, das Motocross in Eggetsbühl nach einem Jahr Unterbruch wieder durchzuführen.

Und es funktionierte. Pirmin Geering (Präsident), Roman Geering (Vizepräsident), Michael Sprenger (Pistenchef), Jolanda Fröhlich (Administration), Marianne Keiser (Sponsoring), Sonja Geering (Wirtschaft), Sepp Lenz (Elektronik) und Markus Johner (Bauchef) sorgten wiederum für ein Motorenspektakel.

Zum ersten Mal ein Mofa Cross

Zum ersten Mal starteten am Samstag auch Teilnehmer in der Kategorie Mofa Cross. Auf diesen stark modifizierten Motorfahrrädern wurde wie in allen anderen Kategorien um Sekundenbruchteile gekämpft; stets im fairen Sinne des Motorsports. Auch das Wetter spielte, wie fast immer in den vergangenen Jahren, mit.

Zum ersten Mal kämpften in Wängi auch Mofa-Cross-Piloten um Punkte.

Zum ersten Mal kämpften in Wängi auch Mofa-Cross-Piloten um Punkte.

So strömten dementsprechend viele Motocrossfans und Schaulustige an die Strecke. Überholmanöver in den engen Kurven, spektakuläre Sprünge an den Zuschauermassen vorbei, hart geführte Platzierungskämpfe nach dem Start und kleine Showeinlagen nach der Zieldurchfahrt – das Spektakel lebt weiter und Armin Sprenger wäre mit Bestimmtheit stolz auf seine Nachfolger mitsamt den Helfern im Vorder- und Hintergrund.

Dass sich der gute Ruf des Hinterthurgauer Motocross’ weit über die Landesgrenzen hinaus vorgearbeitet hat, zeigt die Tatsache, dass Jahr für Jahr auch Teilnehmer aus Deutschland oder Belgien anreisen – 700 Kilometer für ein Motocrossrennen.