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Interview

Der glückliche Kreuzlinger mit der Puppe

Der Bauchredner Urs Kliby hat mit seiner Puppe Caroline schon viel erlebt. Er ist glücklich verheiratet, kann zwar nicht kochen, macht aber trotzdem ab und zu einen Bierfuhrmannsalat.
Annika Wepfer
Bauchredner Urs Kliby mit seiner Puppe Caroline. (Bild: Donato Caspari)

Bauchredner Urs Kliby mit seiner Puppe Caroline. (Bild: Donato Caspari)

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt?

Kleiderkästen wieder auf- und zusammenzustellen. Unser Sohn ist umgezogen und ich habe ihm geholfen.

Warum wohnen Sie in Kreuzlingen?

Die Stadt ist für mich sehr zentral gelegen. Denn ich habe Auftritte in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland. Ausserdem will ich den Bodensee in der Nähe haben.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Natürlich Kreuzlingen, da wo ich wohne und zu Hause bin.

Was sollte man im Thurgau im Winter unbedingt machen?

Einen Spaziergang am Bodenseeufer.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Ich achte auf gesunde Ernährung und mache Spaziergänge im Wald.

Zur Person

Urs Kliby, ehemals Kliebenschädel, bekannt als Kliby aus Kreuzlingen, ist ein sehr erfolgreicher Bauchredner. Er tritt mit seiner Puppe Caroline auf und hat schon über eine Million Tonträger verkauft. Kliby hat fünf Goldene und zwei Platin- Schallplatten gewonnen und tritt auch international auf. Er ist verheiratet.

Können Sie kochen?

Nein, ich kann leider nicht kochen, das macht aber mein Schatz hervorragend. Aber beim Grillieren bin ich der Chef und ab und zu mache ich einen Bierfuhrmannsalat – das ist ein Wurstsalat mit Rösti.

Wie lautet Ihr Restaurant-Tipp?

Ich habe mehrere: das Restaurant Frohsinn in Landschlacht, das «Frohheim» in Berg, das Restaurant Stelzenhof und die «Linde» in Kradolf.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Den Schweinebraten von meiner Grossmutter.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Jass.ch

Mit welchem Vornamen würden Sie neu ins Leben starten wollen?

Andreas – der Vorname meines Grossvaters.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

68, genau das Alter, das ich im Moment habe. Wieso soll man sich immer jünger fühlen, als man ist?

Haben Sie ein Lieblingstier?

Unsere verstorbene Labradorhündin. Sie war wie ein eigenes Kind und sehr pflegeleicht.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Meine Hausschlüssel, das Handy und bei Auftritten immer das Köfferchen mit meiner «Caroline».

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Auf ein Kaminfeuer, einen Spaziergang mit meinem Schatz und auf ein Abendessen am Sonntagabend mit Freunden.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Über Neid und Missgunst.

Lügen Sie manchmal?

Selten, aber eine kleine Notlüge soll erlaubt sein. Vor allem, wenn man mal etwas Ruhe haben möchte.

Wonach schmeckt Glück?

Nach toller Partnerschaft.

Was liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Meine Nachttischlampe, ein Taschentuch bei Schnupfen, ein Kugelschreiber, ein Blatt Papier für Notizen, wenn mir nachts ein guter Witz oder Spruch einfällt.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einen Tag lang tauschen?

Mit einem Lokführer.

Was war Ihr erster Traumberuf?

Lokführer, das ist bei vielen der Traumberuf. Ich war sogar bei der SBB, aber beim Fahrdienst und Billettschalter, denn da konnte ich mit den Kunden reden.

Haben Sie ein Vorbild?

Kurt Felix – mein Entdecker und Förderer. Ich habe sein Können, seine Zuverlässigkeit, seine Genauigkeit und seine Ideen bewundert.

Was schätzen Sie an Ihrer Partnerin besonders?

Ihre Liebe, Treue und ihren Humor.

Was möchten Sie in diesem Leben noch machen?

Eine Weltreise auf einem Kreuzfahrtschiff.

Wann haben Sie zuletzt ein Open-Air-Konzert besucht?

Vor drei Jahren in Konstanz bei den Sommernächten am Seenachtsfest Konstanz/Kreuzlingen. Der Show-Act war Matthias Reim.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

Eine jahrzehntelange, glückliche und tolle Karriere.

Wer soll Ihre Rolle spielen?

Der deutsche Bauchredner Sascha Grammel.

Wann machen Ihre Kinder Sie glücklich?

Wenn plötzlich ein Facetime-Anruf kommt, bei dem man die Familie mit den Enkelkindern sehen kann, wie auch sie glücklich sind und es ihnen gut geht.

Warum sind Sie kein Vegetarier?

Weil ich so gerne ein Stück Fleisch oder eine Olma-Bratwurst auf den Grill lege.

Was finden Sie an sich gut?

Das müssen Sie meine Familie oder meine Freunde fragen. Auf jeden Fall bin ich sehr ordentlich und pünktlich.

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

Meine Mutter ist im Jahre 1975 verstorben, aber sie sagte immer zu mir: «Urs, sei immer nett, ordentlich und pünktlich.»

Wann können Sie ruhig einschlafen?

Wenn ich richtig müde bin und alles Negative beseitigt ist.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Ich habe kein heimliches Hobby, mein grösstes Hobby ist mein Garten. Diesen kann jeder sehen.

Wenn Geld kein Problem wäre, welches Auto würden Sie sich kaufen?

Einen doppelstöckigen Bus – ich fahre unheimlich gerne Bus– und dann würde ich viele einsame Leute zu einer tollen Schweizreise einladen.

Als was kennen Ihre Freunde Sie?

Hoffentlich auch als Freund, denn ich bin sehr gesellig, gesprächig und auch zuverlässig.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Meinen Humor.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter?

Nettigkeit, Spontanität, Ordentlichkeit und Pünktlichkeit.

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