Der Frauenfelder Quartierverein Huben hofft, seinen Adventsapéro durchführen zu können

Weniger Mitglieder als sonst üblich haben die Jahresversammlung des Quartiervereins besucht. Sie bestätigten die bisherigen und wählten ein neues Vorstandsmitglied.

Claudia Koch
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Das neue Vorstandsmitglied und der bestätigte Präsident des Quartiervereins Huben: Carla Tobler und Peter Wanner.

Das neue Vorstandsmitglied und der bestätigte Präsident des Quartiervereins Huben: Carla Tobler und Peter Wanner.

Bild: Claudia Koch

Mit 55 Mitgliedern nahm coronabedingt nur rund ein Drittel der sonst üblichen Anwesenden teil. Doch dies tat der guten Stimmung an der Jahresversammlung des Quartiervereins Huben am Freitagabend keinen Abbruch. Immerhin galt es, den Präsidenten und die Vorstandsmitglieder zu bestätigen, was ohne Gegenstimmen mit viel Applaus einherging.

Darüber hinaus durfte sich auch Carla Tobler über eine einstimmige Wahl zum neuen Vorstandsmitglied freuen. Obwohl neu in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig sei, da Tobler seit dem Rücktritt zweier Vorstandsmitglieder Ende April emsig mitgeholfen habe, wie Präsident Peter Wanner anerkennend betonte. Deshalb wurde auch seine Frage, «wo hast du die Blumensträusse hingestellt?», mit viel Gelächter quittiert.

Auf den Jahresrückblick mit attraktiven und gut besuchten Anlässen folgte der ernüchternde Ausblick auf die verbleibenden Aktivitäten des Jahresprogramms 2020. Wanner sagt:

«Auch auf das beliebte Waldfondue müssen wir leider verzichten. Aber der Adventsapéro Ende November sollte dank geeigneter Räumlichkeiten realisierbar sein.»

Die Rechnung, die mit einem Verlust von 1292 Franken schliesst, sowie die Beibehaltung des Jahresbeitrags von 20 Franken haben die Mitglieder einstimmig gutgeheissen.

Informationen von Stadtrat Elliker

Die Frage Wanners, ob Stadtrat Andreas Elliker mit dem Trottinett angereist sei, löste erneut Gelächter aus. Elliker konterte, dass nicht alle Quartiere gleich gut ans Busnetz angeschlossen sind und der Stadtrat mit diesem Projekt Neues wagen möchte.

Er berichtete über anstehende Projekte wie die Stadtentwicklung oder das Verkehrsregime. Mit dem Ausblick, dass dieses Jahr neu Adventsfenster das Quartier erhellen sollen, schloss die 44. Jahresversammlung.

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