Der Förderverein Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein sorgt mit einem neuen Gesellschaftsspiel für Applaus

Kürzlich hat in Hemmenhofen die Generalversammlung des Fördervereins Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) stattgefunden. Für das Gesellschaftspiel «Schiff Ahoi» konnte der Förderverein einen grossen Batzen beisteuern. Aktuell sieht die Lage für die URh aber schwierig aus. Aufgrund der Einführung der Maskenpflicht sinken die Passagierzahlen.

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Die Rheinschiffe bleiben aufgrund der Einführung der Maskenpflicht vermehrt leer.

Die Rheinschiffe bleiben aufgrund der Einführung der Maskenpflicht vermehrt leer.

Bild: Donato Caspari

(red) Weniger überraschend musste die Generalversammlung des Fördervereins Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) pandemiebedingt verschoben werden und konnte unter der Leitung von Präsidentin Beatrice Hanhart erst kürzlich in Hemmenhofen über die Bühne gehen. Die Diessenhoferin führte vor rund 30 Mitgliedern stilsicher durch die Traktanden. Kassier Jörg Staub präsentierte die Jahresrechnung 2019, welche ohne Gegenstimme abgesegnet wurde.

Remo Rey ist der Geschäftsführer der URh.

Remo Rey ist der Geschäftsführer der URh.

Bild: Donato Caspari

Im Jahresbericht ging Hanhart näher auf das Gesellschaftsspiel «Schiff Ahoi» ein. Dank ihrem grossen Engagement gelang es dem Verein, zur Finanzierung des Spiels 50'000 Franken zusammenzubringen. Die Anwesenden quittierten das Gelingen mit kräftigem Applaus. URh-Geschäftsführer Remo Rey erläuterte, wie das Spiel zu Stande kam. Die Einbindung der professionellen Spielgestalter Frei brachte den Durchbruch und den Erfolg.

Dank verschiedener guter Kontakte konnten in der Zwischenzeit bereits rund 750 der total 1000 bestellten Spiele abgesetzt werden. Besonders erwähnenswert ist, dass sich die Thurgauer Kantonalbank spontan bereit erklärte, 150 Spiele zu bestellen, wie der Förderverein mitteilt.

Verwaltungsrat dankt für die Unterstützung

Rey informierte auch über die aktuell schwierige Situation der URh. Durch den dramatischen Einbruch der Passagierzahlen mit Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr rund um Corona musste die Reissleine gezogen und der Fahrplan ausgedünnt werden.

Der abtretende Verwaltungspräsidentt Roger Forrer.

Der abtretende Verwaltungspräsidentt Roger Forrer.

Bild: Donato Caspari

Zum Schluss der Versammlung ergriff der ebenfalls anwesende URh-Verwaltungsratspräsident Roger Forrer das Wort, der nun das Ruder an Söhnke Bandixen übergibt (unsere Zeitung berichtete). Forrer dankte dem Vorstand und den Mitgliedern des Fördervereins für die tolle Unterstützung zu Gunsten der URh und betonte gleichzeitig das gute Klima in der Mannschaft. Mit einem kleinen Imbiss fand die Generalversammlung ihren Abschluss.

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Thomas Güntert