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Zweite Kandidatur: Es kommt zur Kampfwahl um das Aadorfer Schulpräsidium

Rolf Sennhauser steigt in das Rennen um das Amt des Aadorfer Schulpräsidenten. Er kritisiert die Kommunikation der bisherigen Schulbehörde. Bei den Ersatzwahlen rechnet er sich aber nur geringe Chancen aus.
Kurt Lichtensteiger
Der 63-jährige Rolf Sennhauser ist unter anderem Gründungsmitglied des Kulturveranstalters «Gong». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Der 63-jährige Rolf Sennhauser ist unter anderem Gründungsmitglied des Kulturveranstalters «Gong». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Mit der Aadorfer Schulbehörde ist Rolf Sennhauser nicht zufrieden. «Aufgrund des dubiosen und schlecht nachvollziehbaren Vorgehens und der intransparenten Kommunikation seitens der fünf Behördenmitglieder sah ich mich zur Ergreifung der Eigeninitiative veranlasst», sagt er.

Es dürfe einfach nicht sein, dass eine Behörde dazu schweigt, was Sache gewesen ist. «Zu den bekannten Turbulenzen um den Rücktritt von Schulpräsident Martin Köstli kommt, dass aus der bis 2021 gewählten Schulbehörde zwei Mitglieder auf Ende Dezember zurücktreten, wovon sich das eine erdreistet, am 25. November für die Wahl ins Schulpräsidium zu kandidieren», sagt Sennhauser. «Das ist mir sauer aufgestossen und hat mich zum Handeln gezwungen.»

Positive Reaktionen erhalten

Innerhalb von wenigen Tagen ist es Rolf Sennhauser mit Unterstützung seiner beiden Söhne gelungen, 27 beglaubigte Unterschriften beizubringen. Grundsätzlich würden für eine Kandidatur zehn Unterschriften genügen. Zu seinem Vorgehen habe Sennhauser verschiedene positive Reaktionen erhalten. «Sodass ich mich in meinem Bestreben auf gutem Wege wähne.» Gegen die kandidierende Astrid Keller rechne er sich zwar nur geringe Wahlchancen aus. «Doch möchte ich gleichwohl mit meiner Bewerbung ein Zeichen setzen und den Stimmbürgern eine echte Alternative bieten», sagt Sennhauser.

Der 63-jährige Kandidat ist in Aadorf aufgewachsen. Nach den Schulen in Aadorf besuchte er die Kantonsschule in Frauenfeld, die er mit der B-Matura abschloss. Nach seinem Studium an der Universität Zürich erwarb er das Sekundarlehrer-Diplom.

Militärische Laufbahn endete mit psychiatrischer Untersuchung

In der praktischen Lehrausübung sammelte er Erfahrungen an den Schulen Aadorf, Affeltrangen, Hüttwilen, Eschlikon und Wilen-Rickenbach. Dazwischen absolvierte er eine militärische Ausbildung, die ihm den Grad eines Artillerie-Leutnants einbrachte. Der Abgang aus dem Militärdienst verlief allerdings nicht ganz reibungslos, endete die Laufbahn doch mit einer psychiatrischen Untersuchung.

Im zivilen Bereich lässt sich sein Palmarès sehen: Er war Gründungsmitglied des Handballclubs Aadorf und des Kulturveranstalters Gong. In beiden Vereinen wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Über Jahre war er nach deren Gründung auch Präsident des Tagesfamilienvereins Aadorf. Beruflich wurde er zum Geschäftsleiter der Schweizerischen Gesellschaft für Prävention und Gesundheitswesen ernannt, die ihn ebenfalls zum Ehrenmitglied erhob. Auf privater Ebene musste der Vater zweier Söhne eine Scheidung verkraften.

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