«Der Bauch will, aber der Kopf sagt Nein»: Corona versenkt geplanten Tauchgang mit Räbeliechtli in Steckborn im Untersee

Der Räbeliechtli-Tauchgang im Untersee bei Steckborn findet dieses Jahr definitiv nicht statt. Aussergewöhnliche Aktivitäten unter Wasser sind jedoch weitere in Planung.

Olaf Kühne
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Unter Wasser sind bloss die mit LED ausgestatteten Räbeliechtli zu sehen.

Unter Wasser sind bloss die mit LED ausgestatteten Räbeliechtli zu sehen.

Bild: PD

Es wäre die vierte Auflage geworden: Am Dienstagabend wollten brevetierte Taucher in Steckborn mit Räbelichtli in den See steigen. Initiantin des aussergewöhnlichen Anlasses ist die Thurgauer Tauchlehrerin Sandra Büchi. Doch nun macht Corona auch ihr einen Strich durch die Rechnung. «Der Bauch will, aber der Kopf sagt Nein», sagt die passionierte Taucherin.

Sandra Büchi, Organisatorin Räbeliechtli-Tauchgang.

Sandra Büchi, Organisatorin Räbeliechtli-Tauchgang.

Bild: PD

Hinter der Absage stehen zwei Aspekte, erklärt sie weiter. Während das Virus unter Wasser kein Problem ist, solle der Räbeliechtlitauchgang auch für die Taucherinnen und Taucher selbst ein geselliger Anlass sein. Zwar sind derzeit kontaktlose Sportarten bis 15 Teilnehmer erlaubt. Büchi sagt aber: «Glühwein und Cervelats gehören einfach dazu.» Darüber hinaus soll der Tauchgang auch Zuschauer anziehen.

«Wir wollen zeigen, dass Tauchen auch im Winter in der Schweiz sehr viel Spass macht.»

Doch das Publikum und dessen Verhalten könne man an einem kostenlosen Anlass an einem öffentlich zugänglichen Ort schlicht nicht handhaben.

Verschoben werden soll der Anlass indes nicht. Vielmehr spricht Büchi bereits vom November 2021. Und für die kommende Saison plane sie weitere aussergewöhnliche Aktivitäten – natürlich unter Wasser.

Infos: www.sandrabuechi.ch