Dem Diakoniepreis sei Dank: Das Bistro zur Alten Kaplanei in der Frauenfelder Altstadt ist nun barrierefrei erreichbar

Grosse Freude: Am Mittwochvormittag weihten die Verantwortlichen des Gastro-Sozialprojekts an der Zürcherstrasse eine mobile Rollstuhlrampe ein.

Christine Luley
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Premiere: Bistroleiterin Maria Schumacher schiebt Verena Notter-Tiefenbacher über die neue Rollstuhlrampe.

Premiere: Bistroleiterin Maria Schumacher schiebt Verena Notter-Tiefenbacher über die neue Rollstuhlrampe.

(Bild: Christine Luley)

Neu lassen sie sich die Treppenstufen ins Bistro zur Alten Kaplanei an der Zürcherstrasse 175 auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität überwinden. Rechts beim Eingang ist ein Rollstuhlsignet an der Wand angebracht. Bei Bedarf öffnet eine Mitarbeiterin des Bistros den Alukoffer und faltet das klappbare Hilfsmittel aus.

Verena Notter -Tiefenbacher hat am Mittwochvormittag die neue mobile Rollstuhlrampe eingeweiht. Sie wurde von der Leiterin des Bistros, Maria Schumacher, ins Lokal begleitet. An der Einweihungsfeier hing auch die Vernissage einer Kunstausstellung. Verena Notter fängt in ihrer Malerei das Licht, die Farben und das Meer ein. Die 85-jährige Dame stellte ihre Acrylbilder selbst kurz vor:

«Das sind Ansichten aus der Toskana, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, man darf schon sehen, was es ist».

Der Verein Zur Alten Kaplanei betreibt das Sozialprojekt Bistro zur Alten Kaplanei im Auftrag der Katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPlus. Zusammen mit zwei anderen karitativen Institutionen hat der Verein den im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums der Thurgauer Landeskirchen lancierten Diakoniepreis gewonnen. Ein Teil des Preisgelds von 3333 Franken wurde in die Rollstuhlrampe investiert. «Wir wollen das Geld gezielt einsetzen und der Auflage nach einem behindertengerechten Zugang nachkommen», sagte Schumacher.