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Stefan Burkhalter: «Das war sicher mein letztes Eidgenössisches»

In Zug war Stefan Burkhalter angetreten, um es nochmals allen zu zeigen. Doch der Turnerschwinger aus Homburg verpasste sein Ziel, den dritten Eidgenössischen Kranz, deutlich. Nach sechs von acht Gängen war für ihn das Eidgenössische Schwingfest 2019 bereits vorbei.
Matthias Hafen
Stefan Burkhalter (vorne) zeigt im zweiten Gang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests gegen Sven Schurtenberger einen offensiven Kampf, den er am Ende aber verliert. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Stefan Burkhalter (vorne) zeigt im zweiten Gang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests gegen Sven Schurtenberger einen offensiven Kampf, den er am Ende aber verliert. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Stefan Burkhalter, wie haben Sie die Enttäuschung verarbeitet?

Stefan Burkhalter: Natürlich habe ich mir mehr erhofft. Aber die Routine gibt mir auch die Gelassenheit, um mit solchen Ergebnissen umzugehen. Es ist nicht mehr so, dass ich eine Woche lang nicht mehr aus dem Haus gehen möchte wie nach dem Eidgenössischen 2007 in Aarau. Damals hatte ich als Mitfavorit auf den Königstitel den Kranz um einen Viertelpunkt verpasst. Auch 2010 in Frauenfeld, als ich die Schlussgangteilnahme knapp nicht geschafft hatte, war schlimmer.

Treten Sie am Eidgenössischen Fest 2022 wieder an?

Das Fest in Zug war sicher mein letztes Eidgenössisches als aktiver Schwinger.

Stefan Burkhalter denkt mit 45 Jahren mehr denn je ans Aufhören. (Bild: PD)

Stefan Burkhalter denkt mit 45 Jahren mehr denn je ans Aufhören. (Bild: PD)

Ist das eine Reaktion auf Ihren Auftritt in Zug?

Nein, das steht für mich schon länger fest. Hingegen werde ich die nächste Saison noch in Angriff nehmen. Am Eidgenössischen Jubiläums-Schwingfest in Appenzell wäre ich gerne dabei.

Weshalb gelang Ihnen in Zug kein besseres Resultat? Mit der Höchstnote gegen Erich Fankhauser waren Sie ja bestens gestartet.

Ja, und auch die Niederlage gegen Sven Schurtenberger war ein toller Kampf, den beide hätten gewinnen können. Dann aber wurden mir praktisch nur noch Defensivschwinger zugeteilt. Das machte es für mich sehr mühsam.

Im fünften Gang fielen Sie kopfüber zu Boden. Wie sehr hat Sie das beeinträchtigt?

Ich glaube nicht, dass dies entscheidend war. Zumal die grossen Schmerzen erst am Tag danach kamen. Ich will auch gar keine Ausreden suchen. Die vier gestellten Gänge in Folge waren kein Glanzresultat.

Was nehmen Sie von Ihrem letzten Eidgenössischen mit?

Ich hatte gute Momente mit meinem Team. Besonders genoss ich den Einlauf von uns Schwingern sowie die zahlreichen tollen Begegnungen auf dem Festgelände mit zahlreichen Selfie-Wünschen.

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