Das Volk muss für Heiterkeit sorgen

Das Wega-Ersatzfest kommt wegen Corona mit einem Schutzkonzept daher, dass die Freude im Keim ersticken könnte. Ob das eintrifft, hängt auch von den Besuchern ab.

Sabrina Bächi
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Sabrina Bächi, Ressortleiterin Weinfelden.

Sabrina Bächi, Ressortleiterin Weinfelden.

Bild: Andrea Stalder

Heinz Schadegg hat Wega im Blut. Wohl deswegen war in Weinfelden allen klar: Ohne Fest Ende September geht auch 2020 nicht vorüber. Nun präsentieren die Veranstalter ihr Konzept. Es ist geprägt von Vernunft und Corona-Schutzmassnahmen.

Dass sich die Veranstalter um einen Ersatz bemühen und den schmalen Grat zwischen Risiko und Wega-Sehnsucht auf sich nehmen, ist löblich. Es fragt sich aber, ob bei all den Massnahmen, den kurzen Öffnungszeiten und der Pandemie-Gefahr im Nacken die Ersatz-Wega nicht zu einem spröden Anlass verkommt, der keine Ausgelassenheit zulässt.

Denn das ist es doch, was die Wega ausmacht – ein geselliger und fröhlicher Anlass, der das ganze Zentrum auf den Kopf stellt. Es kommt nun auf die Bevölkerung an, wie viel Heiterkeit sie trotz Schutzkonzept aufkommen lässt.

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