In Rickenbach entsteht das sicherste Mehrfamilienhaus in der Gegend

An der Wilenstrasse 21 wird ein fünfstöckiger Neubau realisiert. Am Dienstag fand die Grundsteinlegung statt. Im Erdgeschoss des Gebäudes entsteht der neue Polizeiposten der Gemeinde.

Gianni Amstutz
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Nebst dem neuen Polizeiposten entstehen an der Wilenstrasse 23 sieben Wohnungen. (Visualisierung: PD)

Nebst dem neuen Polizeiposten entstehen an der Wilenstrasse 23 sieben Wohnungen. (Visualisierung: PD)

«Es wird das am besten bewachte Haus in der ganzen Nachbarschaft sein», sagte Architekt Jürg Keel anlässlich der Grundsteinlegung an der Wilenstrasse 21 in Rickenbach. Der Grund dafür: Ins Erdgeschoss wird die Polizei einziehen, sobald der Bau in rund einem Jahr bezugsbereit ist.

Das ist interessant, weil im Kanton Thurgau zurzeit eine Debatte über mögliche Schliessungen von 11 der insgesamt 28 Polizeiposten läuft. Damit könnten jährlich bis zu 240000 Franken an Mietkosten gespart werden. Die Idee der Regierung fand im Grossen Rat aber keinen Anklang. Unabhängig davon dürften mit dem Bau an der Wilenstrasse jegliche Zweifel über die Zukunft des Rickenbacher Polizeipostens beseitigt sein.

Die Polizei braucht mehr Platz

In den vier darüberliegenden Stockwerken entstehen sechs 3,5-Zimmer-Wohnungen, im Attikageschoss eine 4,5-Zimmer-Wohnung. Dabei handelt es sich um Eigentumswohnungen.

Auslöser für das Projekt sei Platzmangel im alten Polizeiposten gewesen, sagte Otto Gehrig, Geschäftsführer der Gehrig AG Generalunternehmung. Die erste Etappe der Überbauung wurde bereits vor über 16 Jahren mit den Gebäuden der Wilenstrasse 23 realisiert.

Mit dem fünfstöckigen Neubau des Mehrfamilienhauses findet also eine alte Planung ihren Abschluss. Obwohl das Gesamtkonzept erst nach 25 Jahren vollendet wird, lehne sich der Neubau nicht an die Bauten aus den 90er-Jahren an, soll sich aber als letztes Puzzlestück in das Quartier und das Dorfbild einfügen, sagte Otto Gehrig.

Freuen sich, das Gesamtkonzept des Gestaltungsplans Raiffeisen von 1992 nach 26 Jahren zu vollenden: Otto Gehrig (Dritter von links) als Bauherr mit Vertretern der Raiffeisenbank Wil, der O. Gehrig AG Immobilien und Gemeindepräsident Ivan Knobel (rechts).   (Bild: Gianni Amstutz)

Freuen sich, das Gesamtkonzept des Gestaltungsplans Raiffeisen von 1992 nach 26 Jahren zu vollenden: Otto Gehrig (Dritter von links) als Bauherr mit Vertretern der Raiffeisenbank Wil, der O. Gehrig AG Immobilien und Gemeindepräsident Ivan Knobel (rechts).   (Bild: Gianni Amstutz)