Interview

Das sagt der neu gewählte Thurgauer SVP-Ständerat Jakob Stark: «Ich spüre die Verantwortung»

Jakob Stark (SVP) wird neuer Thurgauer Ständerat und folgt auf seinen zurücktretenden Parteikollegen Roland Eberle. Der Regierungsrat erreichte 37'913 Stimmen, die bisherige CVP-Ständerätin Brigitte Häberli-Koller schaffte 43'434 Stimmen.

Larissa Flammer
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Der neu gewählte Ständerat Jakob Stark lacht mit SVP-Parteipräsident Ruedi Zbinden in eine Kamera. (Bild: Reto Martin)

Der neu gewählte Ständerat Jakob Stark lacht mit SVP-Parteipräsident Ruedi Zbinden in eine Kamera. (Bild: Reto Martin)

Sie sind erst im Verlauf des Nachmittags ins Wahlzentrum gekommen. Wo haben Sie erfahren, dass es für Sie reicht?

Ich hab die Resultate von Anfang an mitverfolgt und analysiert. Als es sicher war, dass ich gewählt werde, bin ich unter die Leute.

Die Thurgauer Bevölkerung hat Sie im ersten Wahlgang gewählt.

Ich freue mich natürlich sehr, dass ich dieses Vertrauen der Thurgauer Stimmberechtigten haben darf. Das erfüllt mich mit Freude.

Wie sehen Sie Ihrer neuen Aufgabe entgegen?

Neben der Freude spüre ich auch die Verantwortung, dass ich ab diesem Dezember den Thurgau in Bern vertreten werde. Es ist eine Verpflichtung, die ich mit meiner Erfahrung und meinen Kenntnissen für den ganzen Kanton wahrnehmen werde. Mir ist auch wichtig: Ich habe klare Positionierungen, man weiss, wo ich stehe. Aber ich werde mithelfen, dass es gute Kompromisse gibt, die das Land weiterbringen.

Sind Sie schon bereit für Ihre erste Session?

Überhaupt nicht. Ich habe bewusst immer nur bis zum 20. Oktober gedacht. Ab Montag werde ich mich um alles kümmern.

Mehrere Monate lang werden Sie als Regierungspräsident und Ständerat eine Doppelbelastung zu stemmen haben.

Das wird gehen. In Zusammenarbeit mit dem Gesamtregierungsrat werde ich vielleicht mal eine Aufgabe an den Vizepräsidenten delegieren können. Mir ist aber wichtig, dass ich beiden Ämtern meine volle Aufmerksamkeit schenke.