Das Runde muss ins Runde: Beerpong feiert Premiere in Münchwilen

Das Münchwiler Restarant Lime führte am Wochenende zum ersten Mal ein Beerpong-Turnier durch. Mit Erfolg: Dutzende Teilnehmer zeigten grossen Spass am Spiel.

Christoph Heer
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Beerpong im «Lime»: Eine Mischung aus Ping Pong, Treffsicherheit, Konzentration und Spass.

Beerpong im «Lime»: Eine Mischung aus Ping Pong, Treffsicherheit, Konzentration und Spass.

Bild: Christoph Heer

Der Andrang war gross, die Motivation noch grösser. Zum ersten Mal lud das Münchwiler Restaurant Lime am Samstag zu einem Beerpong-Turnier ein und die meist jungen Teilnehmer freuten sich schon Tage zuvor darauf.

Immer wieder lassen sich die Betreiber des Restaurants etwas einfallen, um Kundschaft jeden Alters anzulocken. Ob Oktoberfest, Wildzeit, Jahrmarkt, Karaokenacht, Sommerfondue oder Fasnacht: Urs Wegmann und Manuela Ehrensberger-Ruh beweisen stets ein feines Händchen und scheuen dabei keinen Aufwand.

Die Beerpong-Meisterschaft gehört nun auch in die lange Liste der «Lime»-Attraktionen. Üblicherweise wird Beerpong im Modus Eins gegen Eins oder Zwei gegen Zwei gespielt. Die Teams probieren jeweils, ihre Tischtennisbälle in Becher zu werfen, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfeldes befinden und mit etwas Bier gefüllt sind. Es gibt keine offiziellen Regeln oder ein weltweit gültiges Regelwerk.

Vielmehr variieren die Bestimmungen zu bestimmten Teilaspekten des Spiels. Beispielsweise stehen die Becher in Dreiecksform, die Anzahl der Becher kann jedoch sechs, zehn oder fünfzehn betragen. Dies hängt auch von der gewünschten Spieldauer ab. Die Mannschaft, welche zuerst alle Becher des Gegners treffen konnte, ist der Sieger. Wobei auch die Verlierer irgendwie Gewinner sind, denn zumindest können sie ihren Durst löschen.

Beerpong wurde zwischen 1950 und 1960 in den Vereinigten Staaten erfunden, wobei der genaue Zeitpunkt nicht mehr genau rekonstruiert werden kann. Mit Bestimmtheit kann aber gesagt werden, dass Beerpong aus dem bekannten Tischtennis und Ping Pong entstanden ist.

Beinahe überrant

Besonders junge Erwachsene spielen in ihren Lieblingspubs oder Restaurants oftmals Beerpong. Kein Wunder also, dass das Münchwiler «Lime» am Samstagabend beinahe überrannt wurde. Dutzende Spieler duellierten sich und hatten sichtbar Spass dabei.

Die Wirtshausbetreiber und der Schiedsrichter kümmerten sich nicht nur um den geordneten Ablauf der Meisterschaft, sie zauberten auch die oft bestellten kulinarischen Vergnügen aus der Küche her. Beerpong spielen macht also hungrig. Ausprobieren kann das jeder, der einen Tisch, Becher und Tischtennisbälle hat. Und für die Füllung der Becher tut es zur Not auch Wasser.

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Christoph Heer