Glosse

Das ist das pralle Leben

Murgspritzer: TZ-Redaktor Mathias Frei ist von der Realsatire der «Du bisch vo Frauefeld, wenn...»-Facebookgruppe durchaus angetan. Er behauptet, das helfe gegen Cholesterin-Höchstwerte.

Mathias Frei
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Farbige, hartgekochte Eier. (Bild: Andrea Stalder)

Farbige, hartgekochte Eier. (Bild: Andrea Stalder)

Die Tage der Cholesterin-Höchstwerte klingen ab. Wundervolle Realsatire hilft dabei. Das ist keine Liebeserklärung an die «Du bisch vo Frauenfeld, wenn...»-Facebookgruppe, aber zumindest ein heftiger Flirt mit Zunge. Apropos Zunge: Beim sinnigen «Top Pot» gibt’s geschmortes Kalb, in der Hauptpost vielleicht rohen Fisch, wenn die Leute darauf stehen, und natürlich ganz viele Büsi, darunter auch lebensmüde. «Ich liebe meinen Job auch noch nach 19 Jahren», schreibt jemand.

Mathias Frei, Redaktion Thurgauer Zeitung, Frauenfeld

Mathias Frei, Redaktion Thurgauer Zeitung, Frauenfeld

Auch wenn am Postkreisel mal wieder Saugoofen gewütet haben – aber nicht diejenigen, die ihre Autos zur Schau fahren. Vom Holdertorkreisel um den Postkreisel und wieder retour. In Finnland nennt sich das «pilluralli». Auf Deutsch darf man das an dieser Stelle nicht übersetzen. Das ist nicht kinderfreundlich. Und an die Tiere denkt auch keiner. Armer Wellensittich! Aber vielleicht hat ja einer Platz für ein Motorboot. Inklusive Hänger. Äh, Kater. Äh, Burn-out. Chill’s mal, bitte. Am besten im Wald, «unserer Gesundheitspraxis». Vielleicht kennt ja noch einer einen, der weiss, wo man Blumen pflücken darf, legal. Hauptsache: Shots-Night. Yeah.