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Das Genossenschafts-Restaurant «Zum alten Schulhaus Au-Fischingen» erhält einen Präsidenten und zwei Pächter

Am Mittwochabend fand die erste Generalversammlung des Genossenschaftsrestaurants «Zum alten Schulhaus» statt, bei der sich der Vorstand bildete. Erster Präsident ist Matthias Kreier.
Christoph Heer
Mirjam Rüegg (rechts) und Beat Sprunger werden die neuen Pächter im alten Schulhaus in der Au. Eigentümerin Marlies Moser freut sich. (Bild: Christoph Heer)

Mirjam Rüegg (rechts) und Beat Sprunger werden die neuen Pächter im alten Schulhaus in der Au. Eigentümerin Marlies Moser freut sich. (Bild: Christoph Heer)

Das «Genossenschaftsrestaurant zum alten Schulhaus Au-Fischingen» besteht seit über einem Jahr. Was damals aufgegleist wurde, nahm immer mehr Form an. Mittlerweile zählt die Genossenschaft 120 Mitglieder mit 162 Anteilscheinen. Das Betriebskonzept mit einem Vollzeitrestaurant im alten Schulhaus, musste jedoch nach reiflicher Überlegung zurückgestellt werden.

Tagespräsident und später in der Versammlung gewählter Genossenschaftspräsident, Matthias Kreier, erklärte den Umstand dahingehend, dass die Kosten für ein Vollzeitrestaurant zu hoch gewesen wären. «Das Risiko war uns einfach zu gross. Wir hätten einen Mindestumsatz von 240 000 Franken pro Jahr generieren müssen, damit die Rechnung aufgegangen wäre.» Zudem hätten Wirt und Personal bei intensivster Arbeit nur eine sehr bescheidene Entlöhnung erhalten. «Experten sagten uns, dass es an diesem Standort sehr schwer möglich ist, eine grosse Auslastung zu erreichen.» So habe man sich für eine abgespeckte Variante entschieden.

120 000 Franken Umsatz als Ziel


Der Vorstand, der sich nach der einstimmigen Wahl aus Matthias Kreier (Präsident), Heidi Hosp (Aktuarin), Renate Bissegger (Kassierin), Andreas Moser (Vertreter Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland), sowie Marlies und Thomas Moser (Beisitz und Eigentümer) zusammensetzt, hat in einem weiteren Betriebskonzept den Fokus auf ein Gelegenheitsrestaurant gesetzt. «Auch diese Variante ist anspruchsvoll und mit grösstem Engagement Aller zu bewerkstelligen», sagte Kreier. Hierbei werde der Jahresziel-Umsatz auf 120 000 Franken gesetzt. Details über Organisationsstruktur und der Zusammenarbeit mit den neuen Pächtern Mirjam Rüegg und Beat Sprunger müssen noch ausgearbeitet werden.

Die Genossenschaft will mit dem Projekt die Au wiederbeleben. Im alten Schulhaus sollen das Schulzimmer als Eventraum und das Handarbeitszimmer als kleines Restaurant entstehen, ohne den Charme dieser Räume zu verlieren. Regionale Produkte sollen angeboten werden. Anlässe wie ein Open Air Kino, Wanderungen oder Märchenabende für Kinder, sollen helfen, das Ganze bekannter zu machen. Mit einem Crowdfunding soll der geplante Spielplatz finanziert werden.

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