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Die neue Eschliker Sporthalle erhält zusätzlich einen öffentlichen Schutzraum

Sechs Monate nach der Urnenabstimmung erfährt die neue Sporthalle eine bedeutende Änderung: Ein öffentlicher Schutzraum ergänzt den Bau.
Olaf Kühne
Visualisierung der neuen Eschliker Sporthalle. (Bilder: ZVG)

Visualisierung der neuen Eschliker Sporthalle. (Bilder: ZVG)

Die Idee kam zwischen Urnengang und Baueingabe: Im vergangenen September bewilligten die Eschliker Stimmbürger den Bau einer neuen Sporthalle, und bereits im April will die Baukommission um Baupräsident Beat Müller das Baugesuch einreichen – mit einer bedeutenden Änderung, wie die Schulgemeinde als Bauherrin des Zehn-Millionen-Projektes in den aktuellen Eschliker Gemeindenachrichten mitteilt.

«Die Baukosten der Sporthalle selbst werden durch den zusätzlichen öffentlichen Schutzraum nicht beeinträchtigt, da diese durch die geäufneten Schutzraum-Ersatzabgaben auf Kantonsebene vollumfänglich subventioniert werden.»

Die Sporthalle auf der Parzelle «Braatewäg, Friesler» neben der Schulanlage Bächelacker erhält einen integrierten Schutzraum. Angeregt wurde diese Ergänzung durch Daniel Häberli, seit vergangenem Jahr Kommandant der Zivilschutzregion Hinterthurgau. Er gelangte mit der Idee an das Ressort Sicherheit der Politischen Gemeinde, welche sie an die Baukommission weiterreichte. Dort stiess das Anliegen auf offene Ohren. Nicht zuletzt, weil mit der Planänderung dem Eschliker Steuerzahler keine Mehrkosten entstehen. Steht doch hierfür beim Kanton ein gefüllter Topf bereit: Hauseigentümer, die selber keinen Schutzraum erstellen, zahlen eine sogenannte Ersatzabgabe.

Mehrkosten durch Ersatzabgaben gedeckt

«Die Baukosten der Sporthalle selbst werden durch den zusätzlichen öffentlichen Schutzraum nicht beeinträchtigt, da diese durch die geäufneten Schutzraum-Ersatzabgaben auf Kantonsebene vollumfänglich subventioniert werden», schreibt Schulpräsident Linus Köppel folglich in seiner Mitteilung. Köppel betont zudem auf Anfrage, dass es zu keinem Zusatzverkehr durch Truppen von Militär oder Zivilschutz kommen werde. Denn der Schutzraum verfügt nicht über fliessendes Wasser und wird auch keine Kücheninstallationen aufweisen.

Innenansicht der neuen Eschliker Sporthalle.

Innenansicht der neuen Eschliker Sporthalle.

Schutzraum mit Lift erschlossen

Nochmals über die Bücher mussten – nebst der Baukommission – auch die Architekten. «Das Team von Graf Biscioni zeichnete eine Variante, bei welcher der Schutzraum neben den Treppen auch durch den bereits geplanten Lift erschlossen wird», erklärt Beat Müller. Dadurch könne der Raum – natürlich nur in Friedenszeiten – als zusätzlicher Lagerraum genutzt werden. Vor allem aber werde mit der Erweiterung sichergestellt, dass der Eschliker Bevölkerung auch zukünftig ausreichend öffentliche Schutzräume zur Verfügung stehen. «Die Variante mit integriertem Schutzraum bringt Vorteile für alle», ist Köppel überzeugt.

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