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Das Fischinger Grüngut durchläuft einen lokalen Kreislauf

Die Gemeinde Fischingen schreibt den Betrieb ihres Grüngutsammelplatzes neu aus.
Olaf Kühne
Ein Fischinger entsorgt sein Grüngut auf dem kommunalen Sammelplatz. (Bild: Olaf Kühne)

Ein Fischinger entsorgt sein Grüngut auf dem kommunalen Sammelplatz. (Bild: Olaf Kühne)

Ökologischer geht es kaum: Der Bevölkerung der Gemeinde Fischingen steht beim Dussnanger Forsthof Ifang ein Grüngutsammelplatz zur Verfügung, auf welchem sie ihr Laub, ihren Rasenschnitt und gar Äste bis zehn Zentimeter Durchmesser entsorgen können. Dieses Grüngut – derzeit rund 850 Tonnen pro Jahr – wird aufbereitet und kompostiert. Der so erzeugte Kompost steht den Fischingerinnen und Fischingern anschliessend wieder als Dünger zur Verfügung – kostenlos abholbar beim Forsthof.

Ein ökologischer Kreislauf also, und erst noch lokal. Ist doch die Politische Gemeinde Fischingen zwar Eigentümerin des Sammelplatzes. Dessen Betrieb obliegt indes der einheimischen Urs Schatt Tiefbau GmbH.

«Das ist ein ganz normaler Vorgang. Als Gemeinde sind wir verpflichtet, den Auftrag
regelmässig neu auszuschreiben.»

Dennoch ist der Betrieb des Sammelplatzes nun öffentlich ausgeschrieben – auf der Gemeindewebsite sowie im Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen. «Das ist ein ganz normaler Vorgang», erklärt Gemeindepräsident René Bosshart auf Anfrage unserer Zeitung. «Wir als Gemeinde sind Auftraggeberin, den Auftrag vergeben wir jeweils für vier Jahre und müssen ihn dann von Gesetzes wegen jeweils wieder neu ausschreiben.»

«Wir sehen es mehr als Dienstleistung an der Bevölkerung.»

Ob er sich wieder für den Auftrag bewerben wird, weiss Urs Schatt noch nicht. «Wir stecken derzeit mitten in Verhandlungen», sagt der Unternehmer. Sonderlich lukrativ sei das Mandat nicht. «Wir sehen es mehr als Dienstleistung an der Bevölkerung.»

Zwar kann Schatt dem Betrieb des Grüngutsammelplatzes auch aus unternehmerischer Sicht durchaus Positives abgewinnen. «Es passt gut in unsere Betriebsabläufe, weil wir zeitlich sehr frei sind», sagt er. «So können wir weniger arbeitsintensive Zeiten überbrücken.» Hingegen gelte es immer mehr, Bewilligungen einzuholen, Vorschriften zu erfüllen und Kon­trollen zu bestehen.

Vom ökologischen Aspekt ist indes auch Urs Schatt überzeugt: «So, wie es jetzt funktioniert, haben wir – im Gegensatz zu anderen Gemeinden – sehr kurze Wege.»

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