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Dussnang: Das Dossier des PRE Tannzapfenland ist fast fertig

Der Verein Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland hat im vergangenen Jahr verschiedene Teilprojekte ausgearbeitet. Im März reicht er Bund und Kanton die Pläne ein, um Fördergelder zu beantragen.
Roman Scherrer
Matthias Kreier, Präsident Genossenschaft «Zum alten Schulhaus Au-Fischingen», stellt das Projekt Schulhaus Au vor. (Bild: PD)

Matthias Kreier, Präsident Genossenschaft «Zum alten Schulhaus Au-Fischingen», stellt das Projekt Schulhaus Au vor. (Bild: PD)

Viel Arbeit liegt hinter ihnen, ein halbes Jahr Wartezeit vor ihnen. Die Verantwortlichen des Vereins Projekt Regionale Entwicklung (PRE) Tannzapfenland haben im vergangenen Jahr mit verschiedenen Partnern mehrere Teilprojekte aufgegleist.

«Man kann sich das wie ein Haus vorstellen», sagt Brigitte Süess, Geschäftsführerin PRE Tannzapfenland. «Das Fundament bildet der Verein PRE, mit dem Ziel, den Absatz von regionalen Produkten zu fördern und die Wertschöpfung in der Region sicherzustellen.» Die Hauswände seien sozusagen die Teilprojekte. Dazu gehört zum Beispiel der Agrotourismus oder eine gemeinschaftliche Schlachtanlage in der Region.

«Und alles läuft unter dem Dach der Marke ‹Tannzapfenland›», erklärt Süess. Das Dossier mit allen Details zu den Vorhaben reicht der Verein Mitte März bei Bund und Kanton ein, um eine finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Ohne Unterstützung wären Eigenmittel nötig

Rund ein halbes Jahr wird die Prüfung der Dossiers dauern. Erst dann werden die Beteiligten Gewissheit haben, ob sie mit den Fördergeldern rechnen können. Sollten diese ausbleiben, müssten die Projekte laut Brigitte Süess aber nicht aufgegeben werden. «Wir sind gut aufgestellt», sagt sie.

So könnten die einen Teilprojekte mit mehr ehrenamtlicher Arbeit oder Eigenmitteln weitergeführt werden. Bei anderen müssten aber die Verantwortlichen entscheiden, in welchem Ausmass sie ihre Pläne weiterverfolgen wollen.

Grundsätzlich herrscht im Verein aber Zuversicht. «Wir denken schon, dass unsere Projekte das erfüllen, was ein PRE mitbringen muss», sagt Brigitte Süess. Vergangene Woche hat PRE Tannzapfenland in der Kirche Au über den Stand der einzelnen Teilprojekte informiert. Man habe die Vorhaben sehr zügig vorantreiben können, sagt Süess. Bevor das Dossier den Poststempel erhält, stehe nun noch etwas Fleissarbeit an, wie Brigitte Süess erklärt:

«Es geht jetzt noch darum, alles auszuformulieren und es allen Verantwortlichen zum Durchlesen zuzustellen.»

Die Teilprojekte des PRE Tannzapfenland:

Dachmarke

Mit dem Ziel, den Absatz von regionalen Produkten zu fördern und die Wertschöpfung in der Region zu sichern, entstand der Verein PRE Tannzapfenland. Verschiedene Teilprojekte sind unter dem Dach des Gesamtvereins PRE Tannzapfenland und der Marke «Tannzapfenland» vereint. Im vergangenen Jahr hat der Vereinsvorstand mit Geschäftsführerin Brigitte Süess und Projektcoach Silke Fieseler-Hein, die Projektideen mit den Interessierten geprüft, weiterverfolgt und das Dossier zusammengestellt. (red)

Regionale Verarbeitung

32 Interessierte gründeten im vergangenen Herbst die IG Regionale Fleischverarbeitung Hinterthurgau. Ein Schlachtanlagen-Neubau bei der Grastrocknung Sirnach oder ein Kauf der bestehenden Schlachtanlage in Sirnach stehen zur Debatte. Um die Käseproduktion zu sichern und die Wertschöpfung in der Region zu halten, wird zudem ein Neubau der Bergkäserei Au benötigt. Über PRE Tannzapfenland beantragen die Verantwortlichen der Projekte finanzielle und organisatorische Unterstützung. (red)

Tourismus

«Woher kommen die Flurnamen?» Künftig lassen sich solche Fragen auf einer geführten Wanderung mit Köbi Hug beantworten. Dazwischen gibt es eine Stärkung mit regionalen Produkten. Wer auf seiner Vereinsreise den Rucksack nicht mittragen will, der bestellt einfach den mobilen Grill von Hans Feuz. Es habe sich gezeigt, dass es eher schwierig ist, im agrotouristischen Bereich Anbieter zu finden. «Weshalb wir uns auf Tagesangebote fokussiert haben», sagt Köbi Hug, Teilprojektleiter Agrotourismus. (red)

Zusammenarbeit Region

Ein Anliegen des Vereins PRE Tannzapfenland ist die branchenübergreifende Zusammenarbeit. In diesem Bereich ist die Kooperation mit der Genossenschaft «Zum alten Schulhaus Au-Fischingen» geplant. Das Restaurant verwendet regionale Produkte und der Verein PRE unterstützt die Genossenschaft beim Eventmarketing sowie beim Crowdfunding für einen Spielplatz. Geplant ist auch ein Erlebnisweg in der Region, der gemeinsam mit Gewerbe und Tourismus auf die Beine gestellt werden soll. (red)

Direktvermarktung

Gemeinsame Marktauftritte, Geschenktaschen oder Hofautomaten sind einige Ziele der zehn Direktvermarkter, welche sich Ende des vergangenen Jahres zu einem Verein zusammengeschlossen haben. Mit über 40 Produkten, die alle aus dem Tannzapfenland stammen, bietet sich dafür eine breite Palette. «Eine Jahresplanung für die Märkte haben wir zusammen, nun hoffen wir, dass wir auch die anderen Ideen umsetzen können», sagt der Teilprojektleiter Direktvermarktung Christof Fürer. (red)

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