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Bichelseer Gemeinderat stellt Sanierungspläne für Restaurant Landhaus vor

Das "Landhaus" war das beherrschende Thema an der Gemeindeversammlung von Bichelsee-Balterswil. Der Umbau des Restaurants kommt im Herbst an die Urne.
Olaf Kühne
Das «Landhaus» gehört der Gemeinde Bichelsee-Balterswil und soll nun saniert und umgebaut werden. (Bild: Bilder: Olaf Kühne)

Das «Landhaus» gehört der Gemeinde Bichelsee-Balterswil und soll nun saniert und umgebaut werden. (Bild: Bilder: Olaf Kühne)

Darüber abstimmen können die Bichelseer und Balterswiler erst am 23. September an der Urne. Dennoch war das "Landhaus" an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend das Thema, welches am meisten zu reden gab.

Seit zehn Jahren betreibt die Familie Perera in der gemeindeeigenen Liegenschaft das Restaurant Smiling Elephant. Anfangs Juni ist Schluss, die Pereras ziehen mit ihrem Betrieb nach Frauenfeld. "Wir haben den Vertrag nicht gekündigt", betonte Gemeindepräsident Beat Weibel. Dies vor dem Hintergrund, dass anderslautende Gerüchte in der Gemeinde kursiert seien. Im stattlichen Riegelbau stehen nun umfassende Sanierungen und Umbauten an. Die Infrastruktur ist marode. Vor allem aber hat die Wirtewohnung im Obergeschoss weder einen eigenen Zugang, noch eine eigene Küche und lässt sich nicht alleine vermieten.

Beat Weibel, Gemeindepräsident Bichelsee-Balterswil

Beat Weibel, Gemeindepräsident Bichelsee-Balterswil

Die Umbaupläne stellte Gemeinderat und Liegenschaftenvorsteher Urban Brühwiler vor: Neues Treppenhaus, angehobener Sitzplatz, Umkleideräume, Küche und eine Dreieinhalbzimmer-Wohnung zur separaten Vermietung summieren sich zu 1,327 Millionen Franken, welche im Herbst an die Urne gelangen. In der anschliessenden Diskussion wiesen mehrere Stimmbürger darauf hin, dass das "Landhaus" in der Vergangenheit für die Gemeinde ein Verlustgeschäft war. Und Brühwiler ergänzte, dass es das wohl auch nach dem Umbau bleiben würde. Einigkeit herrschte am Mittwochabend darüber, dass Bichelsee für seine Dorfgemeinschaft ein Restaurant braucht. Zu diesem Schluss sei auch der Gemeinderat gekommen, sagte Beat Weibel. Umbauvarianten ohne Restaurant habe man deshalb verworfen.

Schulgemeinde mit stattlichem Gewinn

Weitere Traktanden der Versammlung waren im Wesentlichen die Rechnungsabschlüsse von Politischer und Schulgemeinde. Letztere erwirtschaftete 2017 einen stattlichen Überschuss von 890000 Franken. Dieser entstand durch einmalige Abgrenzungen der Beitragsleistungen des Kantons aufgrund der Umstellung auf das neue Rechnungslegungsmodell HRM2, erklärte Finanzchefin Mirjam Graf. Der Betrag kann nun dem Erneuerungsfonds gutgeschrieben werden, was die Stimmbürger genau so einstimmig guthiessen wie den ganzen Rechnungsabschluss.

"Wir haben die sprichwörtliche rote Null erreicht", berichtete anschliessend Beat Weibel den 79 anwesenden Stimmbürgern. Sah das Budget noch ein Defizit von 208000 Franken vor, resultierte nun noch ein Minus von lediglich 6700 Franken. Die Besserstellung sei durch höhere Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern und Steuern früherer Jahre von juristischen Personen entstanden. Auch hierzu hatten die Stimmbürger keinerlei Einwände.

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