Das Bauprojekt Spottenbergstrasse in Herdern kommt fast 370'000 Franken günstiger

Die Stimmbürger von Herdern dürfen sich freuen. Die Sanierung der Spottenbergstrasse schliesst massiv unter Budget ab.

Mathias Frei
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Auf einer Baustelle. (Bild: Benjamin Manser)

Auf einer Baustelle. (Bild: Benjamin Manser)

Zwei gute Nachrichten in Sachen Finanzen an einem Abend: Nebst der Steuerfusssenkung (unsere Zeitung berichtete) konnte Gemeindepräsident Ulrich Marti den Herdermer Stimmberechtigten vergangenen Donnerstag an der Budgetgemeinde auch eine sehr positive Bauabrechnung der Gesamtsanierung Spottenbergstrasse präsentieren. Für die Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten am nördlichen Rand der neuen Terrassa-Überbauung hatten die Stimmbürger an der Rechnungsgemeinde 2016 einen Kredit von 1,238 Millionen Franken bewilligt. Im Frühling 2018 kamen die Arbeiten zu einem Abschluss, und nun ist die Abschlussrechnung definitiv. Sie schliesst knapp 370000 Franken besser ab als budgetiert. Die grösste Differenz ist im Bereich des Strassenbaus zu finden, der fast 200000 Franken günstiger ausfällt. Die Belastungen im Strassenbau seien weniger flächig gewesen als angenommen, erläuterte Marti. Zudem habe man von guten Angeboten der beteiligten Unternehmen profitieren können. «Das ist sehr erfreulich, aber nicht immer so», stellte Marti fest.

Ulrich Marti, Gemeindepräsident Herdern. (Bild: Mathias Frei)

Ulrich Marti, Gemeindepräsident Herdern. (Bild: Mathias Frei)

Denn die Gesamtsanierung Berghofstrasse wird kostentechnisch aller Voraussicht nach in die andere Richtung ausschlagen. Im Sommer 2018 bewilligten die Stimmbürger einen Kredit über 1,074 Millionen. Der Kostenvoranschlag rechnet nun mit 1,183 Millionen. Marti zeigte sich aber guter Dinge, innerhalb einer Kostenüberschreitung von zehn Prozent zu bleiben, wodurch kein Nachtragskredit nötig wird.

Herdern soll auf Brautschau gehen

In diesen Tagen bekommen die Einwohner Post. Eine Bürgergruppe lanciert eine Petition und fordert damit den Gemeinderat auf, Fusionsverhandlungen mit Nachbargemeinden aufzunehmen.
Mathias Frei