Das Aadorfer «Barone» eröffnet mit einem Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür des «Barone» wollten zahlreiche Gäste sehen, was aus der einstigen «Linde» geworden ist. Gar manche staunten.

Kurt Lichtensteiger
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Blick ins Parterre des neu eröffneten «Barone Hotel Ristorante und Pizzeria». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Blick ins Parterre des neu eröffneten «Barone Hotel Ristorante und Pizzeria». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Der Wiedererkennungswert zum ehemaligen Hotel Linde hält sich in jeder Hinsicht in Grenzen, vor allem was das Intérieur betrifft. Vom Ursprung ist nur übrig geblieben, was erhaltenswert schien. Dass die Innenarchitektur im Wesentlichen die Handschrift des «Barone»-Besitzers Enver Jashari und seiner Frau Tynai trägt, mochte eine weitere Überraschung sein.

Die Räumlichkeiten strömen eine Behaglichkeit aus. Dies von den dekorativ gestalteten Wänden über die dezente Beleuchtung bis hin zu den einladenden Tischen und Stühlen, sei es auf dem Erdgeschoss oder im Saal des ersten Stocks mit den jeweils 70 Sitzplätzen. Auffallend ist dabei der Kontrast von Hell und Dunkel, ein Wechselspiel, das ein angenehmes Ambiente schafft. Und was die Funktion anbetrifft, so hat die Testphase gezeigt, dass der reibungslose Ablauf klappt.

Das befriedigende Ergebnis sei nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit Gewerbepräsident Paul Lüthi zu verdanken, wand Enver Jashari dem Aadorfer ein Kränzchen.

Beliebte Gartenterrasse

Beim Rundgang anlässlich des Tages der offenen Tür am Wochenende waren natürlich die Küche und daneben der gut einsehbare Pizzaofen ein Hingucker. Zwischen den beiden Restaurant-Lokalitäten im Erdgeschoss und dem oberen Stock zirkulierten die Interessierten, die auch einen Augenschein in die Hotelzimmer werfen durften. Zu den zwei Toiletten ist noch eine für Behinderte gekommen. Ein Besucher meinte:

«Das Gebäude ist ja viel grösser und geräumiger als ich gedacht habe.»

Einen beliebten Punkt bildete die Gartenterrasse mit Blick auf den «Lindenkreisel», dessen Bezeichnung wohl nicht so schnell aus den Köpfen verschwinden dürfte. Zwischen und unter den Platanen stehen 120 Sitzplätze zur Verfügung. Gut 24 Parkplätze gibt es auf der Süd- und Ostseite.

Das Personal, bei Höchststand sind es acht bis zehn Personen, bedienten die Gäste mit Fingerfood und Getränken. Gastgeber Enver Jashari zeigte sich derweil glücklich über den gelungenen Umbau und das eingeschlagene Konzept.