Daniel Kirchmeier steht für einen Neuanfang in Thundorf

Dani Kirchmeier übernimmt die Führung der Gemeinde Thundorf von Alois Hersche. Kirchmeier erhielt 337 von 466 Stimmen. Auch die Sitze im Gemeinderat sind wieder alle besetzt. Der bisherige Gemeinderat Markus Rüegg muss aber die Segel streichen.

Werner Ulrich
Drucken
Teilen
Thundorf vom Immenberg aus gesehen. (Bild: Reto Martin)

Thundorf vom Immenberg aus gesehen. (Bild: Reto Martin)

Bei einer Stimmbeteiligung von 51 Prozent und einem absoluten Mehr von 221 erhielten Beatrice Bachmann 400, Felix Jenni 392 (bisher), Andreas Schär 367, Priska Rietmann 353, Walter Eugster 329 (bisher) und Marcel Magnin 309 Stimmen. Markus Rüegg erreichte 265 Stimmen, schied aber als überzählig aus.

Für Thundorf sind es Richtungswahlen, nachdem in jüngster Zeit das Verhältnis zwischen Gemeinderat und Stimmbürgerschaft belastet war. Die sichtbare Bereitschaft zur Zusammenarbeit innerhalb des neuen Gemeinderates verspricht neue Wege. Dies zeigt sich auch daran, wie klar die neuen Mitglieder gewählt wurden.

Für jeden Gemeinderat das geeignetste Ressort

Der neu gewählte Gemeindepräsident setzt auf Kommunikation und Zusammenarbeit:

«Jedes Mitglied soll das geeignetste Ressort übernehmen. Das heisst, reden miteinander, sodass bisheriges Fachwissen genutzt und neues angeeignet werden kann.»
Dani Kirchmeier, neu gewählter Gemeindepräsident von Thundorf. (Bild: art)

Dani Kirchmeier, neu gewählter Gemeindepräsident von Thundorf. (Bild: art)

Anliegen aus der Bevölkerungen sollen gehört und die Verwaltung als Dienstleistungsbetrieb wahrgenommen werden. Die frisch gewählte Beatrice Bachmann ist optimistisch: «Wir werden uns nun gegenseitig kennen lernen und die Aufgaben nach den Fähigkeiten verteilen.»

Für Stimmbürger Jürgen Bhend hat der neue Rat seine Chance verdient: «Ich wünsche mir, der neue Gemeinderat finde sich zur Teamarbeit und bilde eine sichtbare Einheit.»