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Der neue Frauenfelder Badiwirt: Dan reitet neu auf der Wasserwelle

Obwohl es nicht sommerlich heiss ist: Heute startet die Freibadsaison. Und Daniel Wissmann beginnt als neuer Pächter des Badirestaurants. Der gelernte Koch ist offen für Neues, zum Beispiel Mittagsmenus im Winter.
Mathias Frei
Blick durch die Selbstbedienungsauslagen in die Küche des Restaurants Wasserwelle: der neue Pächter Daniel Wissmann mit Fabrizio Hugentobler, städtischer Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport. (Bild: Mathias Frei)

Blick durch die Selbstbedienungsauslagen in die Küche des Restaurants Wasserwelle: der neue Pächter Daniel Wissmann mit Fabrizio Hugentobler, städtischer Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport. (Bild: Mathias Frei)

Surfen und Wakeboarden kann Daniel Wissmann an seinem neuen Arbeitsplatz nicht. Für seine Hobbys wird der gelernte Koch in Zukunft aber sowieso nicht mehr so viel Zeit haben. Denn Dan, wie ihn seine Freunde nennen, ist ab dem heutigen Freibad-Saisonstart neuer Pächter des Frauenfelder Badirestaurants Wasserwelle. Dafür will er im übertragenen Sinn erfolgreich und mit einer persönlichen Note auf der Wasserwelle reiten.

Der 48-Jährige hat langjährige Gastronomieerfahrung. Nach der Kochausbildung leitete er in der Ostschweiz verschiedene Gastrobetriebe – von der Bar bis zum Restaurant – und war als Pächter auch selbstständig tätig. Wissmann ist in Frauenfeld aufgewachsen und nun gewissermassen wieder nach Hause gekommen. Zuletzt kochte er gutbürgerlich im «Kanönli» auf dem Waffenplatz Auenfeld in der Grossen Allmend.

Ein Gesicht für das Badi-Flaggschiff

Wie Fabrizio Hugentobler, Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport der Stadt Frauenfeld, erklärt, habe man einige Bewerber geprüft. «Mit Wissmann haben wir uns für jemanden entschieden, der unserem Badi-Flaggschiff ein Gesicht gibt.» Das Badirestaurant ist betreffend Sitzplatzzahl nicht klein. Drinnen kann Wissmann 60 Gäste begrüssen, draussen weitere 80.

«An Spitzentagen werden bis zu 200 Kilogramm Pommes frites aus der Fritteuse kommen.»

Damit rechnet der neue Pächter. Dafür sind zwei Mitarbeiter fest angestellt, auf eine Handvoll Aushilfen kann er bei Bedarf zurückgreifen. Die Zeit als angestellter Koch im «Kanönli» habe ihm Spass gemacht, sagt er. Glutamat war in seiner Küche tabu, er kochte saisonal und frisch, zog sich seine Saucen aus Kalbsknochen.

«Aber ich wollte mich einfach wieder selbstständig machen.»

Die Badi Frauenfeld aus der Luft. (Bild: Olaf Kühne)

Die Badi Frauenfeld aus der Luft. (Bild: Olaf Kühne)

Wissmann folgt auf Silvia Badertscher, die zehn Jahre Badiwirtin war. Wie der neue Pächter früher als Koch wirkte, so will er nun weitermachen. Die Küche in der «Wasserwelle» werde frisch und schnell sein. Zu diesem Zweck setzt Wissmann in seiner ersten Freibadsaison primär auf Fitnessteller: diverse Grilladen und dazu frische Salate mit hausgemachten Dressings. Frisch und hausgemacht sollen auch die Sandwiches und das Birchermüesli sein.

«Aber auch die Klassiker aus der Fritteuse müssen sein, Pommes und Chicken-Nuggets.»

Das sagt Wissmann. Zurecht, wie Fabrizio Hugentobler erklärt. Andere Badirestaurants in der Region hätten nur auf die gesunde Linie gesetzt – und seien damit gescheitert.

Wissmann sagt, er sei für Neuerungen. «Das Angebot ist ausbaufähig.» Es sei durchaus möglich, dass es im kommenden Winterhalbjahr werktags zum Zmittag zwei Menus gebe. Auch speziellen kulinarischen Events gegenüber ist Wissmann offen, sei es ein Fondue-Abend oder ein Sushi-Menu.

«Ich habe schon fast alles gekocht, von Thai-Küche bis zu Währschaftem aus der Schweiz.»

Zum Saisonstart heute ist die Badi von 9 bis 19 Uhr geöffnet. www.wasserwelle.ch

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