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Damit es nicht mehr von der Decke tropft: Raiffeisen baut in Münchwilen ein neues Bankgebäude

Die Gebäude der Raiffeisenbank sind in die Jahre gekommen. Deshalb saniert die Genossenschaft ihren Standort in Tobel, während sie im Bezirkshauptort einen Neubau realisiert.
Christoph Heer
Am heutigen Standort der Raiffeisenbank in Münchwilen werden das neue Bankengebäude und ein Wohnhaus entstehen. (Bild: PD/Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel)

Am heutigen Standort der Raiffeisenbank in Münchwilen werden das neue Bankengebäude und ein Wohnhaus entstehen. (Bild: PD/Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel)

Die Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel rüstet im Bezirkshauptort auf: Am jetzigen Standort, inklusive des bestehenden Raiffeisenparks, entsteht ein dreistöckiger Neubau. Daneben wird an der Eschlikonerstrasse ein zweiter Bau realisiert, dieser wird vornehmlich für Wohnungen genutzt werden.

Am Dienstagabend fand die Vernissage des Siegerprojektes statt. An dieser bestätigte Bernadette Camera als Vorsitzende der Baukommission und Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel, dass marode Zustände herrschen:

«Die Türen gefrieren und von der Decke tropft es ab und zu, das sind unhaltbare Verhältnisse.»

Daher habe sich der Verwaltungsrat seit mehreren Jahren mit der baulichen Situation der beiden Banken auseinandergesetzt. «Beide sind in die Jahre gekommen und weisen schon länger Renovationsbedarf und eine schlechte Energiebilanz auf.»

Bessere Grundstücknutzung

Bernadette Camera sagt, dass auch die Veränderung der Bankenwelt Anlass gibt, sich zu verändern: «Digitalisierung, veränderte Kundenbedürfnisse und immer strengere Vorschriften in Organisation und Ablauf, fordern uns. Unser Bauprojekt namens ‹Stages› wird das Zentrum von Münchwilen aufwerten und beleben. Mit neuem Wohnraum und Gewerbe soll etwas Nachhaltiges entstehen.»

Ein wichtiger Punkt für den Standort Münchwilen ist die eigene Baulandreserve, der heutige Raiffeisenpark. An dieser Stelle wird zuerst das viergeschossige Bankgebäude entstehen. Das Provisorium wird in der heutigen Bank aufgebaut, danach kann an dieser Stelle das Wohnhaus errichtet werden. Am anonymen Architekturwettbewerb haben über 70 Büros teilgenommen. Daraus wurden zehn Finalisten ausgewählt, wobei «Stages» von Bünzli und Courvoisier Architekten aus Zürich als Sieger hervorging.

Grosse Vorfreude

Die Bank und ihre Kunden und die Einwohner dürfen sich auf eine markante Veränderung freuen, nicht nur im optischen Bereich. Zahlen zu Kosten konnten indes noch keine genannt werden. Und zum zeitlichen Aspekt hoffen die Verantwortlichen, dass – wenn alles reibungslos verläuft – der Einzug in drei Jahren erfolgen kann.

Natürlich ist die Vorfreude jetzt noch mehr angestiegen. «Bis wir aber zwei ‹neue› Banken haben, wird es noch viel Staub, Lärm und schweisstreibende Arbeit geben», ist sich Bernadette Camera bewusst. Dass man sich in Tobel für einen Umbau entschieden hat, der in diesem Herbst erfolgt, liegt an der guten Bausubstanz. In den kommenden Wochen wird das Siegerprojekt «Stages» in der Raiffeisenbank Münchwilen ausgestellt sein.

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