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Dach der Turnhalle in Felben-Wellhausen hält dem Sturm nicht Stand

«Burglind» richtete im Januar Schäden an der Heuberghalle an. Ein Grund dafür ist laut Schulbehörde die mangelhafte Ausführung des Baus. Das war an der Rechnungsversammlung der Primarschule Felben-Wellhausen zu erfahren.
Andreas Taverner
Die Reparaturen der Heuberghalle sind derzeit im Gang. (Bilder: Andreas Taverner)

Die Reparaturen der Heuberghalle sind derzeit im Gang. (Bilder: Andreas Taverner)

«Upps!» entfährt es einem Stimmbürger, als er die Bilder der Verwüstung sieht. Roman Schäfli, Liegenschaften-Verantwortlicher der Primarschulbehörde Felben-Wellhausen, zeigt anhand einiger Fotografien die Schäden an der Heuberghalle, die der Sturm Burglind am 3. Januar hinterliess. 82 von 1820 Stimmberechtigen nahmen am Dienstagabend im Gemeindehaus an der Rechnungsgemeinde teil.

Ein Teil des Daches samt Isolation hatte der Sturm hinuntergeblasen. «Wir waren froh, dass Ferien waren und bei dem Wetter niemand draussen», sagt Schäfli. «Geplant war das rund 15 Jahre alte Dach zwar gut, aber die Ausführung war mangelhaft». Schäfli verwies auf die sehr wenigen Schrauben, und dass diese keine Manschette hatten, die das Eindringen des Wasser verhindern hätten können. Die Schäden betrugen rund 190'000 Franken, wovon die Thurgauer Gebäudeversicherung 145'000 Franken übernahm, private Versicherer weitere 40'000 Franken und die Schulgemeinde letztlich noch 5000 Franken.

Guter Abschluss dank mehr Steuereinnahmen

Schulpräsidentin Andrea Küng erläutert die Finanzen.

Schulpräsidentin Andrea Küng erläutert die Finanzen.

Erfreulicher als die Sturmfolgen zeigt sich die Jahresrechnung, die Schulpräsidentin und Finanzchefin Andrea Küng präsentiert. Die Rechnung 2017 weist einen Aufwand von gut vier Millionen Franken auf. Dem stehen Einnahmen von rund 3,9 Millionen Franken gegenüber. Der Verlust von gut 127'000 Franken ist 20'000 Franken geringer als budgetiert. Zum besseren Ergebnis führte ein geringerer Sachaufwand und der um 54'000 Franken höhere Steuerertrag. Das Eigenkapital der Schule beträgt neu zwei Millionen Franken. Die Rechnung ist einstimmig angenommen worden. Nach 13 Jahren verlässt Vizepräsident Andreas Gachnang die Schulbehörde.

Um seine Nachfolge bewerben sich zwei Kandidaten: Guido Keller und Daniel Rupp. Sie stellen sich der Versammlung vor. Keller wohnt seit 2010 mit seiner Familie in der Gemeinde. «Wenn man in der Gemeinde wohnt, sollte man sich auch einbringen und Zeit opfern», meint der 43 jährige Kandidat. Als Banker bei der Thurgauer Kantonalbank sei er gut vernetzt. Der 39-jährige Rupp ist als Systemarchitekt bei der Bernina in Steckborn tägig. Er bekennt sich zur Elektromobilität und findet Bildung allgemein sehr wichtig. Der verheiratete Vater bringt seine lange eigene Schulerfahrung von gut 25 Jahren ins Spiel. Weiter ist er der Ansicht, dass die Wissenschaft sehr genau wisse, wie der Unterricht umgesetzt werden sollte. Die Ersatzwahl findet am 10. Juni statt.

Doppelklassen ab dem neuen Schuljahr

Ab Schuljahr 2019/20 wird die Einschulungsklasse wegen der Pensionierung der Lehrerin aufgelöst. Ab dem neuen Schuljahr werden ausserdem alle Klassen als Doppelklassen geführt. Damit sollen die stark unterschiedlichen Schülerzahlen pro Jahrgang gleichmässiger verteilt werden.

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